Reise 19 Australien - November 2016 bis Mai 2017

Dienstag, 28. März 2017 - 14:00 Uhr
Dienstag, 28. März 2017

Eine ruhige Nacht. Seit mehr als 3 Monaten ist es die erste Nacht, in der kein Ventilator gelaufen ist! Das war in den letzten Monaten immer die erste Handlung, wenn wir angekommen sind. Caravan an Strom anschließen und im Wohnwagen die - inzwischen 2 – Ventilatoren anstellen. Erst danach wird das Dach hochgestellt und die weiteren Arbeiten ausgeführt.

Der Ersatzreifen vom Wohnwagen muss repariert werden. Der wird beim Reifenhändler abgegeben. Anschließend starten wir zur Rundfahrt durch Carnavon.

Zuerst wird der Small Boat Harbour angefahren. Man merkt, dass noch keine Saison ist, es gibt keine Möglichkeit Fisch direkt vom Boot oder in einem der Läden zu kaufen. Nächster Halt ist die One Mile Jetty. Es fährt keine Bahn hinaus auf die Jetty und das Museum ist geschlossen. Wer möchte kann zu Fuß bis ans Ende der Jetty laufen, dafür ist ein Obulus von 5 $ zu bezahlen. So gut bin ich nicht mehr zu Fuß, also lassen wir es und fahren zum Pelican Point. Auf dem Weg dorthin müssen wir anhalten. Ein Autofahrer hat sich und sein Auto überschätzt und sich im Sand festgefahren. Er wird von einem freundlichen Helfer mit einem Abschleppseil aus der misslichen Lage befreit. Vom Pelican Point aus geht die Fahrt wieder in Richtung der Hauptstraße.

Als nächster Punkt steht das Gascoyne Aboriginal und Kulturzentrum auf dem Plan. Leider ist das Zentrum geschlossen. Das ist ein Nachteil, wenn man außerhalb der Saison reist, vieles ist geschlossen.

Ein weiterer Vorschlag, was sehenswert ist, ist der Gascoyne Food Trail, eine Fahrt durch die Plantagen, die es in Carnavon gibt. Es soll möglich sein, direkt beim Erzeuger einzukaufen. Wir fahren die South River Road entlang. Einige der Plantagen haben schon bessere Zeiten gesehen. Da müsste mal richtig aufgeräumt und neu angepflanzt werden (so ist unser Eindruck). Es sieht ungepflegt und ungenutzt aus. Nur an einem einzigen Stand am Straßenrand wird etwas angeboten, in diesem Fall Wassermelonen.

Was auffällt: an jedem Zugang zu einer Plantage stehen Schilder mit „No Work“ und „No Entry“.

Zurück fahren wir auf der North River Road. Hier sieht es schon besser aus. Große Flächen die bepflanzt sind bzw. werden. Große Netze schützen die Früchte vor den Vögeln. Aber auch hier stehen die Schilder mit „no Work“.

Bei unserem letzten Aufenthalt in Carnavon haben wir im River Gums Cafe gesessen und Kaffee getrunken. Das möchten wir zum Abschluss der Rundfahrt auch dieses Mal tun. Leider ist das Cafe erst ab Mai wieder geöffnet. Es soll nicht sein, wir fahren zurück in die Stadt und holen den inzwischen reparierten Reifen ab.

Auf dem Weg zurück zum Wohnwagen nehmen wir als Mittagessen noch eine Pizza mit. Der restliche Tag wird gemütlich zu Hause verbracht.

Dienstag, 28. März 2017 - 13:59 Uhr
Montag, 27. März 2017

Wir sind froh, dass bereits gestern Abend die nicht benötigten Sachen weggeräumt wurden. In der Nacht hat der Wind ganz schön geblasen. Der Rest ist schnell erledigt, der Caravan angehängt. Nun noch den Schlüssel abgeben und die Fahrt geht los.

Von Exmouth, an Coral Bay vorbei zurück zum West Coastal Highway. Die übliche Kaffeepause wird am Minylia Roadhaus eingelegt. Auf der Fahrt nach Carnavon überqueren wir den Tropic of Capricorn und haben damit den tropischen Teil Australiens verlassen.

In Carnarvon wird zuerst der Norwesta Caravanpark angefahren. Das Office ist nicht besetzt. Ein Anruf bei der angegebenen Nummer ergibt, die Frau ist unterwegs. Sie wird in einer halben Stunde eintreffen. In der Zwischenzeit sollen wir uns mal die Plätze 40 – 42 ansehen. Das machen wir. Leider ist kein Schatten vorhanden. Kurze Überlegung, wir versuchen es bei einem anderen Caravanpark.

Vor Jahren waren wir auf dem Coral Coast Tourist Park. Dort fahren wir nun hin. Es sind genügend Plätze frei. Vier Nächte möchten wir bleiben. Es folgt meine inzwischen obligatorische Frage, ob es ein Sonderangebot gibt. Ja, fünf Nächte bleiben und nur vier Nächte bezahlen. Das ist eine Nacht zu viel, am Freitag haben wir uns in Denham angemeldet. Kein Problem, dann machen wir eben vier für drei. Wenn alles so problemlos funktionieren würde.

Den Stellplatz können wir uns selbst aussuchen. Erst mal eine Rundfahrt über den Platz. Schatten gibt es auch hier wenig, aber immerhin sind Bäume vorhanden. Auf dem ausgesuchten Platz gibt es zumindest nachmittags Schatten. Der Caravan wird geparkt und wohnfertig gemacht.

Alle Anlagen auf dem Platz sind in einem sehr guten Zustand. Die allgemeinen sanitären Anlagen sind alle Ensuites. Das heißt, Toilette, Dusche und Waschbecken in einem geräumigen Raum, und alles sehr sauber.

Auch hier ist böiger Wind, deshalb wird die Markise nicht ausgefahren. Die Temperaturen sind sehr angenehm, um die 30 Grad am Tag. Heute Nacht soll es bis auf 24 Grad abkühlen.

Sonntag, 26. März 2017 - 11:49 Uhr
Sonntag, 26. März 2017

Der ist bei uns durchs Vorzelt gelaufen

Heute Morgen kommt gleich eine Emu-Familie, Vater mit zwei Jungvögeln, vorbei. Dieter steht noch im Vorzelt, als die Tiere unbedingt dadurch marschieren wollen. Eines der Jungtiere gibt knurrende Geräusche von sich, bevor es sich die Familie anders überlegt und außen herum marschiert.

Wind, sehr starker Wind. Schon heute Nacht hat es den Caravan geschüttelt. Heute Morgen frischt es nochmals auf. Aus Vorsicht wird die Markise eingefahren, man muss einen Schaden ja nicht heraus fordern.

In der Wäscherei stehen Frontlader-Waschmaschinen, eine Seltenheit. Das muss ausgenutzt werden, schmutzige Wäsche gibt es immer. Und bei dem Wind ist alles schnell trocken.

Während die Wäsche auf der Leine hängt, wird der Stammtisch-Newsletter geschrieben und verschickt. Ein Monat ist unglaublich schnell vorbei.

Nachmittags noch zum Tanken gefahren und noch ein Eis zum Nachtisch mitgenommen.

Morgen fahren wir weiter, nach Carnavon. Die nicht mehr benötigten Sachen werden eingepackt. Das ist auch gut so, der Wind frischt wieder auf.

Sonntag, 26. März 2017 - 11:49 Uhr
Samstag, 25. März 2017

Nach einem gemütlichen Frühstück werden Getränke und ein Snack eingepackt, dann fahren wir los Richtung Cape Range Nationalpark. Schiffswrack und Leuchtturm haben wir gestern bereits gesehen, da können wir vorbei fahren. Gehalten wird am Jurabi Turtle-Zentrum. Der Strand am Zentrum wird von Schildkröten zum Eier legen aufgesucht. Der Lebenszyklus einer Schildkröte ist an der Umgrenzung des Informationszentrums sehr schön dargestellt. Wir sind mit dem Rundgang fast fertig, als ein Bus mit Touristen vom Kreuzfahrtschiff ankommt. Jetzt wird es voll und wir fahren weiter.

An der Einfahrt zum Cape Range müssen wir nur kurz zur Kontrolle des Parkpasses anhalten, dann kann die Fahrt weiter gehen. Nach einem kurzen Stopp am Informationszentrum des Nationalparkes fahren wir direkt zur Anlagestelle am Yardie Creek.

Gut, dass wir die Tour bereits gestern gebucht haben. Es kommen noch einige Leute ohne Buchung und alle Plätze sind vergeben.

Der Tourguide gibt sein Wissen gerne weiter, er redet ohne Punkt und Komma. Allerdings kennt es sich wirklich gut aus und hat ein gutes Auge, um die hier lebenden Tiere zu entdecken. Schildkröte, Mantarochen, die unterschiedlichsten Vögel und viel „black footet rockwallabies“ sehen wir auf der Tour. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt.

Auf dem Rückweg kaufen wir noch ein und danach geht es zum gemütlichen Teil des Tages.

Abend bekommen wir unerwarteten Besuch, ein Emu läuft durchs Vorzelt.

Samstag, 25. März 2017 - 01:00 Uhr
Freitag, 24. März 2017

Der Wecker klingelt um 6.00 Uhr. Um 8.00 Uhr werden wir an der Rezeption abgeholt. Somit ist genügend Zeit fürs Frühstück und zum Zusammenpacken.

Pünktlich kommt der Bus vorgefahren. Mit uns haben noch drei Personen gewartet. Es wird noch ein Hotel angefahren, dort steigen sechs Chinesen ein, die Gruppe ist komplett.

Auf dem Weg zur Anlegestelle wird noch ein Fotostopp am Mildura Shipwreck. Die Mildura transportierte Kühe und ist 1907 vor der Küste gesunken. Keiner der Seeleute kam bei dem Unglück ums Leben. Zu sehen sind nur noch wenige Teile der Aufbauten.

Das Glasbodenboot gehört Alek, der heute selbst am Ruder steht. Die Gruppe geht an Bord und jeder sucht sich einen Platz. Die 4 cm dicken Glasscheiben sind im Boden des Bootes angebracht. Von seinem Platz aus kann man bequem sehen, was unter dem Schiffsrumpf los ist. Nicht weit vom Land entfernt sind bereits die ersten Korallen, dicht unter dem Schiffsrumpf, zu sehen.

Mit den Erklärungen von Alek fahren wir zu einem der von ihm bevorzugten Schnorchelspots. Wer möchte, kann schnorcheln gehen. Fünf Leute der Gruppe nutzen die Gelegenheit und gehen ins Wasser. Die Anderen beobachten die Unterwasserwelt lieber durch die Glasscheibe und sehen, wie Aleks unter das Boot taucht und die Scheiben reinigt.

Nach 45 Minuten werden die Schnorchler an Bord geholt und die Fahrt geht weiter, zu Korallen die mehr als 1000 Jahre alt sind. Außerdem machen sich alle auf die Suche nach Nemo. Sind zwar viele Fische zwischen den Korallen, aber kein Nemo. Nach zwei Stunden legt das Schiff wieder an.

Mit dem Bus geht es wieder Richtung Exmouth, mit einem Zwischenstopp am Leuchtturm. Von hier aus werden alle wieder an ihrem Ausgangspunkt zurück gebracht.

Auf dem Weg nach Perth werden wir einige Nationalparks besuchen, da lohnt sich der Kauf eines Parkpasses. Den wollen wir uns in der Touristen-Info kaufen. Dort ist heute aber viel Betrieb. Kein Wunder, ein Kreuzfahrtschiff hat in Exmouth angelegt, morgen kommt ein weiteres. Da sind die Ausflüge entsprechend schnell ausgebucht. Wir sichern uns zwei Plätze auf der morgigen Yardie-Creek Tour. Auf Nachfrage gibt es auch hier Seniors-Discount. Immerhin 5 $ pro Person.

Zur Entspannung noch ein Besuch des Swimmingpools und anschließend Happy Hour am Wohnwagen.

Samstag, 25. März 2017 - 01:00 Uhr
Donnerstag, 23. März 2017

Die Warnung, dass aus dem tropical low ein Zyclon werden kann, ist gecancelled. Nun ist nur noch heftiger Niederschlag und starker Wind angekündigt. Flüsse in der Pilbara-Region können wegen des Niederschlags über die Ufer treten und Straßen gesperrt werden. Die Straßen nach Exmouth sind frei.

Kurz nach 9.00 Uhr wird das Gespann zur Zapfsäule gefahren und noch einmal vollgetankt. Ohne großen Aufenthalt fahren wir bis Exmouth. Dort sind wir gegen 13. 00 Uhr. Wohnwagen parken, Mittagessen, dann geht es zur Tourist-Info. Für Morgen möchten wir gerne eine Tour mit dem Glasbodenboot buchen. Wir haben Glück, noch sind Plätze verfügbar. Die Halbtagestour kostet 80 $, ermäßigter Preis (mit Jugendherbergsausweis) nur 70 $. Um 8.00 Uhr werden wir am Caravanpark abgeholt.

Nun noch eine Rundfahrt durch den Ort und anschließend ins Industriegebiet zum Tanken. Hier kostet das „bessere“ 95 Oktan-Benzin so viel, wie im Ort das 91-Oktan-Benzin.

Die Temperaturen sind hier sehr angenehm. 35 Grad, aber nur 45 % Luftfeuchtigkeit und ein leichter Wind vom Meer.

Ein Minifrosch im Wohnwagen. Wo kommt der den her? Von mir aus kann das Tierchen ja im Wohnwagen bleiben, allerdings sind die Lebensbedingungen nicht optimal. Also wird versucht, das Fröschlein einzufangen. Ist gar nicht so einfach. Sobald man ihm zu nahe kommt, verschwindet es im Spalt zwischen Schrank und Bett. Mit Geduld geht alles, nun sitzt es unter einem Kunststoffbecher. Ein Stück dünnen Karton unterschieben, jetzt kann das Tier wieder im Freien ausgesetzt werden.

Mit Happy Hour vorm Wohnwagen klingt der Tag aus.

Mittwoch, 22. März 2017 - 13:09 Uhr
Mittwoch, 22. März 2017

Der Wetterbericht hat gestimmt, in der Nacht hat es gedonnert und geblitzt und gegen 4.00 Uhr hat es auch noch angefangen zu regnen. Gut, dass wir bereits gestern Abend das Meiste weggeräumt haben.

Auf dem Radar sieht es so aus, als ob das Regenfeld größtenteils über Karratha hinweg gezogen ist. Jetzt heißt es, die Regenpause nutzen um möglichst trocken zu bleiben, wenn die letzten Arbeiten vor der Abfahrt erledigt werden. Was uns auch gelingt. Gegen 9.00 Uhr können wir starten und sind trocken geblieben.

Noch einen Abstecher an die Tankstelle, dann ist das Gespann wieder auf dem Highway unterwegs.

Eine Pause gibt es am Fortesque Roadhaus, das nicht sehr einladend aussieht. Gegen eine Heuschreckenplage kann man nicht viel ausrichten. Allerdings kann man die herum liegenden toten Tiere beseitigen und auch die Mülltonnen mal reinigen. Dann ist der Geruch nicht so durchdringend. Unser Halt ist nur kurz, die Toiletten sind benutzbar, dann geht es weiter.

Auf einem Stellplatz am Nanuntarra Roadhaus beenden wir die heutige Fahrt.

Fliegen, Fliegen, Fliegen, die sind sowas von lästig. Hatten wir in diesem Urlaub nicht oft, dass diese lästigen Viecher in so einer Menge vorhanden sind. Im Roadhaus hat die Kassiererin ein Fliegennetz überm Kopf!

Um die Fliegen fern zu halten, haben wir eine Botanical Fly Cream in Form eines Deorollers dabei. Das Mittel wird ganz dünn aufgetragen und hält die Fliegen auf Abstand. Funktioniert nicht 100 %, aber es hilft, riecht allerdings etwas streng. Dass es hilft sehe ich, als der Nachbar zur Toilette geht und nur mit der Hand am Wedeln ist.

In Exmouth, der nächsten Station, wird ein Stellplatz für die nächsten zwei Tage gebucht. RAC-Mitglieder bekommen 20 % Rabatt.

Dienstag, 21. März 2017 - 13:43 Uhr
Dienstag, 21. März 2017

Zuerst muss der Tank des Autos wieder aufgefüllt werden. Bei den Entfernungen ist das öfters nötig. Danach fahren wir zuerst nach Dampier und sehen uns dort um. Von hier ist es nicht weit zum North West Shelf Project Visitor Center um mehr über die Gas- und Ölgewinnung zu erfahren. Leider ist das Center erst ab April geöffnet. So muss ein Blick auf die Gebäude genügen.

Zurück in Karratha gehen wir einkaufen. Die Auswahl hier ist größer, wie in Exmouth oder Coral Bay, den nächsten Stationen.

Der Wetterdienst meldet ein Tropical Low, das zu einem Zyklon werden kann. Unter Beobachtung ist die Küste zwischen Port Hedland, Karratha und Onslow. Genau der Abschnitt, in dem wir uns im Moment aufhalten. Müssen die Entwicklung in den nächsten Tagen beobachten. Nun aber erst einmal in den Pool, zum Abkühlen.

Für heute Nacht sind Gewitter, Regen und Sturm angekündigt. Vorsichtshalber wird bereits alles nicht Benötigte weggeräumt.

Montag, 20. März 2017 - 13:51 Uhr
Montag, 20. März 2017

War nichts mit einer kühlen Nacht. Wenn warmer Wind weht, dann bleibt es einfach warm.

Sind früh wach, frühstücken, packen zusammen und sind wieder unterwegs. Wo wir heute bleiben, das ist noch offen. Kühlere Nächte gibt es erst so auf der Höhe von Monkey Mia. Soweit nach Süden werden wir heute nicht fahren, aber ein Stück wird es schon werden.

Eine längere Pause gibt es am Whim Creek Roadhaus. Wir überlegen, ob dies unser heutiges Ziel wird. Es gibt die Möglichkeit kostenlos auf dem Parkplatz stehen zu bleiben, oder sich für 15 $ an einem Powerpoint anzuschließen. Nach Benutzung der Toiletten steht fest, wir fahren weiter bis Karratha.

Das hatten wir schon eine ganze Weile nicht mehr, ein Fahrzeug mit Überbreite. Hier sind es zwei Fahrzeuge, die jeweils ein Haus geladen haben.

In Karratha fahren wir den Dicovery Caravanpark an. Hier haben wir auch gestanden, als Dieter vor Jahren Zahnprobleme hatte. Beim Einchecken nachgefragt, ob es Rabatt für Senioren, etc. gibt. Nur für Mitglieder, meint die junge Frau an der Rezeption. Einen Stellplatz sollen wir uns aussuchen und dann zurückkommen und einbuchen. Platz Nr. 85 ist die Wahl. Zurück an der Rezeption, ist jetzt ein Mann für das Einbuchen zuständig. Ich wiederhole die Frage, ob es einen Rabatt gibt, auch mit dem Hinweis, dass wir bereits hier mit unserem 4WD-Wohnmobil gestanden haben. Oft habe ich mit der Frage nach einem Rabatt Erfolg, so auch hier. Es gibt 10 % auf den Normalpreis.

Der Wohnwagen wird wohnfertig gemacht. Es war eine lange Fahrt und wir gehen früh ins Bett.

Montag, 20. März 2017 - 13:50 Uhr
Sonntag, 19. März 2017

Tagestemperaturen um die 40 Grad das ist inzwischen schon normal. Problematischer ist, dass es nachts immer noch 28 Grad (oder wärmer) ist, also keine richtige Abkühlung. Schlafen ist da schwierig.

Hatten gehofft, dass es an der Küste etwas angenehmer ist und sind deshalb etwas größere Tagesetappen gefahren. Leider hat sich nichts Wesentliches geändert, die Nachttemperaturen sind immer noch sehr hoch. Vielleicht ändert sich ja etwas, wenn wir weiter südlich kommen.

Gegen 8.30 Uhr wird die Karte für die Zufahrt zurückgegeben und wir sind on the Road. Der Straßenzustandsbericht meldet noch „Water over the Road“ und „Road Damage“ auf dem Great Northern Highway ca. zehn Kilometer vom Roebuck Roadhaus entfernt. Bei dem geringen Verkehr ist es kein Problem die Löcher zu umfahren. Wasser steht auf der Fahrspur Richtung Süden und läuft über die restliche Straße. Vorsichtig wird auf die Gegenfahrbahn gewechselt und die Stelle langsam passiert. Die Löcher und Rinnen sind auf einer Strecke von ca. 15 Kilometern, danach ist der Highway wieder im üblichen Zustand.

Im Sandfire Roadhaus wird Pause gemacht und getankt. Danach geht die Fahrt weiter zum Eighty Mile Beach. Zufahrt zum Caravanpark über eine ca. zehn Kilometer lange unbefestigte Straße. Auch hier hat das Wasser Schäden hinterlassen.

Am Caravanpark angekommen, ist die Anmeldung nicht besetzt. An der Tür hängt ein Zettel mit den aktuellen Bürozeiten, ist ja schließlich Low Season. Danach ist heute von 16.00 Uhr bis 17.00 Uhr die Anmeldung besetzt. In der Zwischenzeit soll man sich einen Platz suchen, auf den freigegebenen Plätzen, und sich häuslich niederlassen. Anmeldung kann dann zur Bürozeit erfolgen. So machen wir es. Es ist wenig los und ein schattiger Stellplatz ist schnell gefunden. 45 $ ist allerdings auch ein happiger Preis.

Ein Spaziergang zum menschenleeren Strand muss natürlich sein. Von der Nachbarin erfahren wir, dass bei starker Ebbe ein Auto zu sehen ist, was sich bei Ebbe zu weit hinaus gewagt hat und stecken geblieben ist. Es liegt so ungünstig, dass es nicht geborgen werden kann. Noch ist das Wasser nicht so weit zurückgegangen, das das Auto zu sehen wäre.

Vom Meer weht eine leichte Brise und wir freuen uns auf eine kühlere Nacht.

Montag, 20. März 2017 - 13:50 Uhr
Samstag, 18. März 2017

In Broome ist heute Markt und wir fahren hin. Es sind nur wenige Stände, meistens mit Essen im Angebot, da. Der Ausflug hat sich nicht gelohnt. Da wir morgen weiterfahren werden noch frische Lebensmittel gekauft und Benzin nachgetankt.

Zurück am Wohnwagen steht erst mal die Reinigung der Markise an. Die im Baum sitzenden Vögel haben eine Menge Dreck unter sich fallen lassen.
Nachmittags in den Pool, zum nass werden. Bei Badewannentemperatur gibt es keine Abkühlung.

Dieter holt was zu trinken aus dem Auto und sieht, dass der eine Reifen vom Wohnwagen keine Luft mehr hat. Reifen wechseln noch vor dem Abendessen. Das Essen ist fertig, als Dieter die letzte Schraube anzieht. Gutes Timing.

Essen und dann umziehen, wir wollen ins Kino. Dort angekommen steht bereits eine Menschenschlange vorm Eingang, der noch geschlossen ist. Viele der Wartenden haben ihr Handy mit der online gekauften Eintrittskarte in der Hand. Nun sind wir an der Reihe und möchten zwei Karten kaufen. Alles ausverkauft, meint die Mitarbeiterin, nicht gerade freundlich. Es wundert uns, dass keine Karten mehr an der Abendkasse verkauft werden. Dieter probiert, ob es online noch Karten gibt. Da der Anmeldeprozess sehr kompliziert ist gibt es auf und wir fahren wieder zurück zur rollenden Wohnung.

Montag, 20. März 2017 - 13:49 Uhr
Freitag, 17. März 2017

In Broome hat man von dem Gewitter heute Nacht nur die vielen Blitze gesehen. Es hat mal kurz gedonnert und etwas geregnet, der Wind war allerdings heftig.

Unser Stellplatz ist schön schattig, allerdings sitzen im Baum einige Vögel, die entsprechenden Dreck unter sich fallen lassen. Auto und Markise sehen entsprechend aus. Dieter beseitigt jeden Morgen den Dreck vom Auto, die Markise wird vor der Weiterfahrt sauber gemacht.

Heute machen wir einen Ausflug nach Chinatown. Hier hat sich seit dem letzten Besuch nicht viel geändert. Bedauerlicherweise gibt es das kleine Cafe, das auch gutes Eis verkauft hat, nicht mehr.

Im Baum neben dem Stellplatz lebt Larry. Larry ist eine Kragenechse und hat hier im Park ihr Revier.

Die Iren feiern heute Sankt Patricks Day. In Broome gibt es einen Irish Pub, da möchte ich gerne hingehen. Gegen 18 Uhr kommen wir dort an. Dieter macht die Tür zur Kneipe auf, ein Lärm, für mich unerträglich. Bevor ich noch in der Kneipe bin, tun schon die Ohren weh. Ich bin da vielleicht etwas empfindlich. Klar ist wo gefeiert wird auch Lärm, aber mir ist es zu viel. Also wieder kehrt und zurück zum Caravan.

Donnerstag, 16. März 2017 - 23:56 Uhr
Donnerstag, 16. März 2017

Wo sind wir?

Heute ist wieder Wäsche waschen angesagt. Danach fahren wir in die Stadt, einkaufen.

Mittags geht der im Februar in Katherine gekauft Ventilator kaputt. Das Teil wird ins Auto gepackt und wir fahren ins Boulevard Einkaufszentrum, da gibt es eine Target-Filiale. Zuerst sehen wir im Laden nach, ob ein Gerät der gleichen Marke im Laden vorrätig ist. Es stehen noch drei Ventilatoren im Regal. Nun führt der Weg zum Kundendienst. Ein Umtausch, das ist kein Problem. Dieter holt den defekten Ventilator aus dem Auto, ich inzwischen ein neues Gerät aus dem Regal. Ein Umtauschschein wird ausgefüllt, das war es. Mit dem neuen Ventilator zurück zum Wohnwagen und gleich probiert, ob das Teil auch funktioniert. Er läuft prima.

Im Resort gibt es auch einen Pool. Der wird heute Nachmittag ausprobiert. Das Wasser hat Badewannentemperatur, leider nichts zum abkühlen.

Zum Sonnenuntergang fahren wir an den Strand. Dieter meint, jetzt probieren wir mal aus, wie sich das Auto im Sand verhält. Dieters Augenmaß ist immer wieder zu bewundern. Wie er das Auto über die Steine und Löcher fährt, einfach super. Am Strand wird das Auto geparkt. Es dauert nicht mehr lange, dann geht die Sonne unter. Zwei Kamelkarawanen ziehen an der untergehenden Sonne vorüber, ein für Broome typisches Bild.

Über dem Meer sind viele Blitze zu sehen. Dort draußen muss es ein ziemliches Gewitter geben.

Donnerstag, 16. März 2017 - 23:55 Uhr
Mittwoch, 15. März 2017

Frühstück mit Kängurus. Die Tiere schauen neugierig, was so passiert. Der Himmel sieht bedrohlich dunkel aus. In der Ferne ist auch schon ein dunkles Grollen zu hören. Das sieht nach einem aufziehenden Unwetter aus. Besser schnell alles einräumen und den Wohnwagen anhängen, damit wir jederzeit losfahren können.

Unter einem mit schwarzen Wolken bedeckten Himmel geht die Fahrt los. Noch hat es nicht angefangen zu regnen. Hoffentlich bleibt das so. Laut dem Straßenzustandsbericht gibt es einige stellen auf dem Highway, an denen Wasser über die Fahrbahn läuft. Die Straße ist aber nicht gesperrt.

Ohne Probleme kommen wir am Nachmittag in Broome an. Bei der Recherche in Wikicamps haben wir das Palm Beach Resort mit dem Angebot, drei Nächte bezahlen und vier Nächte bleiben, gesehen. Somit kostet der Stellplatz nur 33,75 $.

Im Resort angekommen ist die Buchung des Angebotes kein Problem. Ein schattiger Platz direkt neben den sanitären Anlagen ist auch vorhanden. Der Carvanpark ist sehr gepflegt. Auf dem zugewiesenen Platz liegen noch Blätter und Baumfrüchte, die werden sofort zusammen gefegt.

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