Reise 19 Australien - November 2016 bis Mai 2017

Samstag, 21. Januar 2017 - 08:30 Uhr
Donnerstag, 19. Januar 2017

Uta und Rudi werden vermutlich am Nachmittag eintreffen.

Bei fast 40 Grad ist jedes bisschen Schatten willkommen. Der Wohnwagen hat eine Rollmarkise, was äußerst praktisch ist. Allerdings gibt es hier wenig Schatten und wir haben zwei „Mesh Shade Walls“ gekauft. Die bringt Dieter rechts und links an der Markise an. Die Teile halten auch 50 % der UV-Strahlung fern. Gibt nicht so schnell einen Sonnenbrand. In der Zeitung wird vor der zurzeit herrschenden hohen UV-Strahlung gewarnt.

Bei fast 40 Grad schafft es der Kühlschrank kaum richtig zu kühlen. Nach Angaben des Herstellers kühlt das Gerät 20 Grad unter der Außentemperatur. Viel zu warm im Kühlschrank und ans Kühlen von Getränken gar nicht zu denken.

Hier haben wir zum ersten Mal einen Automaten gesehen an dem es Trinkwasser und Eiswürfel zu kaufen gibt. Für die Eiswürfel werden große Plastiktüten zur Verfügung gestellt. Wasser muss man in eigene Behälter abfüllen. Eiswürfel kaufen funktioniert so: Geld einwerfen, Beutel unter den Auslass für die Würfel halten, Knopf für Eis drücken, der Auswurf erfolgt in den Beutel. Fertig.

Gegen 16 Uhr kommen Uta und Rudi hier an. Deren Wohnmobil wird geparkt und eine Begrüßung mit großem hallo schließt sich an. Mit einem kühlen Getränk wird erst mal auf eine schöne Zeit angestoßen.

Wir wollen uns mit Judy und Bert, australischen Bekannten, treffen. Judy schickt eine SMS, dass sie im South Bowlo Club sind und ob wir dorthin kommen. Zum South Bowlo wollten wir heute Abend sowieso, dass passt.

Kurz vor 18.00 Uhr, dem Beginn der Veranstaltung, schickt Judy erneut eine SMS. Der Bowlo Club ist voll, es werden keine Personen mehr eingelassen. Dann können wir uns noch Zeit lassen und fahren erst gegen 19.00 Uhr von hier los. Als wir eintreffen, haben die ersten Leute bereits das Lokal verlassen und wir kommen zumindest hinein, finden aber keinen Sitzplatz. Im Außenbereich gibt es noch eine Bank, das muss fürs Erste genügen.

Leider sehen wir nicht viel von den Künstlern und die Musik ist hier draußen kaum zu hören. Uta und Rudi bekommen zumindest einen Eindruck vom Geschehen. Nachdem wir was gegessen haben, fahren wir zurück, zu einem Absacker vorm Wohnwagen.

Samstag, 21. Januar 2017 - 08:12 Uhr
Mittwoch, 18. Januar 2017

Uta und Rudi melden sich telefonisch. Sie sind pünktlich in Sydney gelandet, haben das Wohnmobil übernommen und sind jetzt im Lane Cove Nationalpark. Es hat alles gut geklappt und wollen den Rest des Tages zum eingewöhnen nutzen. Ist schon ein krasser Klimawechsel. Von 4 Grad in Frankfurt zu 35 Grad in Sydney.

Bei uns steht tagsüber nur einkaufen auf dem Plan. Frische Lebensmittel können nicht lange aufbewahrt werden. Bei Temperaturen zwischen 35 und 40 Grad streikt auch der Kühlschrank.

Gut, dass es Konzerte in klimatisierten Räumen gibt. Wir haben uns für heute Abend den South Bowlo Club ausgesucht. Dort ist das monatliche Treffen des CMA mit Jam Session. Das heißt, jeder der möchte kann sich auf eine Liste setzen lassen und zwei Lieder vortragen. Die Bandbreite der Darbietungen ist groß. Uns macht es immer wieder Spaß, die Leute zu beobachten und zu lästern. „der Rock könnte auch länger sein“, „trägt Mann die Hose jetzt unter dem Bauch“ sind Dinge, die auffallen.

Ein älterer Mann kommt auf die Bühne. Wieso ist Rudi denn schon hier? Ist der erste Gedanke. Es könnte ein Bruder von Rudi sein. Der erste Gang des Mannes nach seinem Auftritt ist an die Bar. Nun ist es fast sicher, er muss mit Rudi verwandt sein.

Samstag, 21. Januar 2017 - 08:12 Uhr
Dienstag, 17. Januar 2017

Den Tag verbringen wir mit kleinen Arbeiten wie Wäsche waschen, Fridge auswaschen, Auto sauber machen, etc. Nur nicht hetzen.

Abends sehen wir uns im West Digger Jonny Taylor an. Dessen Auftritt soll eigentlich um 19 Uhr beginnen. Inzwischen ist es 19.30 Uhr und die Band ist noch beim Soundcheck. Die Band, die vorher aufgetreten ist, hat viel überzogen. Und der Auftritt von Jonny soll bis 23 Uhr dauern, wird aber von der Clubleitung kurzfristig um eine Stunde gekürzt. Der Künstler ist etwas sauer.

Dienstag, 17. Januar 2017 - 08:43 Uhr
Montag, 16. Januar 2017

Heute Morgen ist der Termin zur Reparatur der Klimaanlage. Pünktlich steht das Auto vor der Werkstatt. Um 17 Uhr soll das Auto abholbereit sein. Die Frau des Inhabers fährt uns zurück zum Wohnwagen. Wenn der Wagen fertig ist, rufen sie an und holen uns auch wieder ab. Das ist doch Kundenservice.

Es gibt einen relaxten Tag. Kurz vor 17 Uhr kommt der vereinbarte Anruf. Nach 10 Minuten ist das Werkstattauto zur Abholung da und setzt uns vorm Firmengebäude ab. Der Firmeninhaber selbst erklärt die Rechnung und zeigt den Schlauch, der zusätzlich zum Kühler ausgetauscht werden musste. Jetzt sollte alles wieder funktionieren. Vorsichthalber aber bitte nächste Woche noch einmal vorbei kommen, dann wird die Klimaanlage noch einmal auf Undichtigkeiten überprüft.

Bei den hier herrschenden Temperaturen von 35 Grad und mehr, hält man sich am besten in klimatisierten Räumen auf.

Nach dem Abendessen fahren wir zum West Diggers und beantragen dort die temporäre Mitgliedschaft. Zutritt zu Clubs wie dem Wests, dem Service Club, dem Bowling Club haben Mitglieder und Gäste. Aber, man muss namentlich eingetragen sein. Man kann sich bei jedem Betreten der Örtlichkeit eintragen, oder eine temporäre Mitgliedschaft erwerben. Die temporäre gilt z.B. während des Country-Musik-Festivals und kostet beim Wests 6 $, beim Service Club 5$. Im Club selbst gibt es für Mitglieder eine Ermäßigung auf Speisen und Getränke.

Noch ist es ganz gemütlich im Club. Die Musik von Marie Hobson und Wendy Phypers mit der Cartwheels Band ist gut anzuhören. Da vorne, da sitzt eine Frau, die kommt mir bekannt vor. Das ist Allison. Allison und ihr Mann waren 2014 in Dubbo Nachbarn auf dem Campingplatz! Ich spreche Allison an, die mich auch gleich erkennt. Das Hallo ist groß. Ich sage es ja immer, die Welt ist klein.

Vom Wests geht es zum Service Club, auch hier die Mitgliedskarten ausstellen lassen. In der Lounge spielt Shane Tainaki. Der hat 2014 hier auch gespielt. Beim Verlassen des Clubs verabschiedet uns ein Mitarbeiter mit „auf Wiedersehen“.

Dienstag, 17. Januar 2017 - 08:42 Uhr
Sonntag, 15. Januar 2017

Der Stellplatz in Tamworth wartet. Haben zwar erst ab 16. Januar den Platz gebucht, aber Anfang der Woche gelesen, dass dieses Jahr das Camp bereits am 15. Januar geöffnet wird. Per Email nachgefragt ob wir bereits am Sonntag kommen können. Daraufhin hat Brian angerufen und erklärt, dass wegen der großen Nachfrage schon ab Samstag die Zufahrt geöffnet ist. Wenn wir Sonntag kommen, dann sei das ok.

Die Sachen sind im Wohnwagen und Auto verstaut, der Wohnwagen angehängt, die Fahrt kann beginnen. Wir sind früh dran und es ist wenig los auf der Straße und so sind wir bereits kurz nach 9.00 Uhr vor der Einfahrt von Camp Oxley. Einige Wohnwagen und Wohnmobile stehen bereits auf dem Platz. Am Eingang hängt nur ein Zettel mit einer Mobile-Nummer. Ein kurzer Anruf und Brian kommt angefahren, zum Anweisen des Platzes. Auf dem Football-Platz der Schule sind Plätze abgesteckt. Platz 30 und 31 sind für uns bzw. Pfisterers reserviert.

Der Wohnwagen wird am zugewiesenen Platz geparkt. Brian zeigt, wo Strom- und Wasseranschluss sind. Robert hatte bereits darauf hingewiesen, dass, je nach Lage des Stellplatzes, ein 40 Meter langes Stromkabel bzw. entsprechend langer Wasserschlauch benötigt wird. Wir haben 25 Meter Stromkabel und 30 Meter Wasserschlauch, das reicht aber nicht aus. Mit Verlängerungsschnur wird der Wohnwagen an Strom angeschlossen, dann fahren wir los zu Bunnings, Kabel und Wasserschlauch kaufen. Bei Bunnings ist viel Betrieb. In vielen Einkaufswagen, nicht nur bei uns, liegen Wasserschläuche. Nach dem Einkauf zurück zum Camp und den Wohnwagen richtig anschließen und wohnfertig machen.

Danach erst mal ausruhen und Kaffee trinken. Später fahren wir noch einkaufen. Kühlschrank ist ziemlich leer und der Getränkevorrat schon wieder geschrumpft.

Samstag, 14. Januar 2017 - 12:10 Uhr
Samstag, 14. Januar 2017

In Nundle gibt es eine der letzten noch arbeitenden „Woll Mills“ = Spinnerei in Australien. Hier wird aus Rohwolle Garn hergestellt. Im Einsatz sind Maschinen, die teilweise 100 Jahre und älter sind.

Die Woll-Mill wollen wir uns heute Morgen ansehen. Solange es noch etwas kühler ist. Der Eintritt ist frei. Die Maschinen und die aus dem Garn hergestellten Produkte können besichtigt werden. Die Maschinen stehen aber still.

Auf dem Rückweg sehen wir uns noch in der ehemaligen Kirche um. Dort ist jetzt ein Op-Shop, ein bisschen wie Flohmarkt, untergebracht.

Es ist nicht nur sehr warm, das Thermometer zeigt 35 Grad, sondern es herrscht auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, es ist schwül. Am besten nichts tun.

Heute bleibt die Küche kalt und wir gehen in den örtlichen Pub zum Essen.

Samstag, 14. Januar 2017 - 12:10 Uhr
Freitag, 13. Januar 2017

Der Baum neben dem Stallplatz ist das Zuhause einer Macpie-Familie (Elster). Die Vögel sind nicht scheu und können gut beobachtet werden. Wobei manchmal menschliches Verhalten interpretiert werden kann.

Der Jungvogel ist bereits so groß, wie die Eltern. Was ihn aber nicht davon abhält lautstark zu betteln: ich habe Hunger, füttert mich. Ab- und zu nützt es und er bekommt einen Bissen in den Schnabel gesteckt. Wenn er zu vorlaut ist, wird er auch schon mal zurecht gewiesen. Z.B. mit einem Schnabelzug am Flügel. Da hat er sich weggeduckt, bis sich der Altvogel nicht mehr für ihn interessiert hat, dann ist es schnell davon gelaufen.

Samstag, 14. Januar 2017 - 12:09 Uhr
Donnerstag, 12. Januar 2017

Es ist wieder sehr warm. Laut Vorhersage soll es wieder 35 Grad werden. Dabei liegt Nundle auf einer Höhe von ca. 600 Metern und es ist immer etwas kühler als z.B. in Tamworth. So Temperaturen sind mit einem kühlen Getränk im Schatten am besten auszuhalten.

Am späten Nachmittag kommen die angekündigten Gewitter und es kühlt etwas ab.

Samstag, 14. Januar 2017 - 12:08 Uhr
Mittwoch, 11. Januar 2017

Pünktlich zur vereinbarten Zeit fahren wir bei Uphill Automobile vor. Diese Werkstatt hat schon beim Truck den Service durchgeführt und gute Arbeit geleistet. Die Unterlagen über den Austausch des Kompressors haben wir mit dabei. Der Mechaniker ist überrascht, dass ein Austausch erst vor einem Monat erfolgt ist. Es geht mit Dieter zum Auto und führt verschiedene Messungen durch. Elektronisch ist alles in Ordnung, es muss ein anderer Fehler vorliegen. Kurz darauf hat er ihn gefunden. Im Kühler ist ein Loch, vermutlich durch einen Stein verursacht. Da hätten wir aber wirklich Pech. Steinschlag gegen den Kühler sei was ganz normales, ohne dass etwas kaputt geht.

Der Mechaniker und Eigentümer der Werkstatt sucht im Computer den Preis für das Original-Ersatzteil heraus. Er macht sich aber die Mühe und sucht nach einem Ersatzteil im After-Market (anderer Hersteller). Dort ist das Teil preiswerter. Ein weiterer Termin wird vereinbart.

Auf dem Heimweg noch Getränke mitnehmen, bei diesen Temperaturen ist anscheinend immer irgendwo ein Loch in der Flasche.

Zur happy Hour sitzen wir mit den Nachbarn zusammen, bevor die Mosssies zu angriffslustig werden.

Samstag, 14. Januar 2017 - 12:07 Uhr
Dienstag, 10. Januar 2017

Es ist immer wieder schön, anderen beim Einparken des Caravans zuzusehen. Vor allem, wie eingewiesen wird. Das wird sehr unterschiedlich gehandhabt. Beifahrer steigt aus, Fahrer macht Fenster herunter. Die Anweisungen werden dem Fahrer zugerufen.

Andere Variante: Beifahrer steigt aus und gibt Anweisungen mit Sprechfunkgerät.

Und noch eine Möglichkeit, die wir jetzt gesehen haben. Beifahrer steigt aus und ruft den Fahrer auf dem Handy an. Anweisungen dann telefonisch.

Ob es hier Kurse für Wohnwagenfahrer gibt? Das Vokabular, mit dem eingewiesen wird, ist bei vielen gleich. Left hand down, right hand down, das hört man sehr oft.

Einweisen ist nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Ganz schnell wird rechts und links verwechselt. Kommt darauf an, wie der Einweisende sich hinstellt. Blickt er in die gleiche Richtung wie der Fahrer, ist rechts auch rechts. Sieht es aber den Fahrer an, dann ist rechts für den Fahrer links.

Mittwoch, 11. Januar 2017 - 11:36 Uhr
Montag, 9. Januar 2017

Der Kühlschrank im Wohnwagen ist vereist und muss abgetaut werden. Bei den Temperaturen kein Problem. Der Kühlschrank in der Campkitchen bietet sich als Ausweichmöglichkeit an. Es sind zurzeit wenige Leute hier und entsprechend wenig wird die Küche genutzt. Gut für uns.

Mit der Werkstatt wird ein Termin für Mittwoch 9.00 Uhr vereinbart. Überprüfung und Reparatur der Klimaanlage und eine Inspektion.

Bei 35 Grad ist ansonsten einfach Nichtstun angesagt. Am späten Nachmittag Schwätzchen mit den Nachbarn. Er ist inzwischen Rentner und hat bis zur Rente für die Firma Bosch/Rexroth gearbeitet.

Mittwoch, 11. Januar 2017 - 11:29 Uhr
Sonntag, 8. Januar 2017

In Deutschland ist es ca. 21.30 Uhr und die Stammtischler müssten noch im Ginnheimer Wirtshaus zusammen sitzen. Wir probieren es einfach und rufen Rudi an. Es ist so laut im Wirtshaus, dass Rudi kein Wort versteht und erst einmal Richtung Toilette läuft um telefonieren zu können. Trotz des schlechten Wetters sind mehr als 20 Personen gekommen. Sogar der jüngste Stammtischler, Jan Ludwig geboren am 23. Dezember ist mit dabei.

Ganz gemütlich wird der Tag begonnen. Nach dem Frühstück die Gardinen auswaschen und aufhängen. Die Fenster könnten auch mal wieder geputzt werden. Ok, dann machen wir das gleich, sind ja nur fünf kleine Fenster. Jetzt haben wir wieder den Durchblick. Inzwischen sind auch die Gardinen trocken und werden aufgehängt. Dieter sieht zwar keinen Unterschied, aber ich.

Den restlichen Vormittag verbringen wir gemütlich unter der Markise. Als es etwas kühler ist, fahren wir noch zum Hanging Rock. Hier ist es merklich kühler. Allerdings nicht im Auto. Die Temperaturen sind fast noch höher als draußen. Durch die Lüftung kommt warme Luft, die Klimaanlage funktioniert nicht.

Am frühen Abend, morgens in Deutschland, skypen wir mit Uta und Rudi. Die Beiden berichten vom Stammtisch-Treffen.

Wettervorhersage für die nächsten 7 Tage: Sonne und zwischen 30 und 35 Grad.

Montag, 9. Januar 2017 - 11:13 Uhr
Samstag, 7. Januar 2017

Die Einkaufsliste ist geschrieben, wir fahren zum Einkaufen nach Tamworth. Dort angekommen gibt es erst mal eine Stadtrundfahrt um zu sehen, was sich seit dem letzten Besuch verändert hat. Die erste Veränderung die auffällt, am Ende der Peelstreet, gibt es einen neuen großen Woolworth und einen Dan Murphy (Alkohol). Ansonsten hat sich nicht viel getan.

Nun kann die Abarbeitung der Einkaufsliste beginnen. Und wir finden viele Sachen, nach denen wir schon eine Weile suchen. Einen neuen Wasserhahn, einen Tisch für die Kochplatte, eine transportable Toilette, ein Zelt um die Toilette reinzustellen, Gardinenstange, die Dieter noch zuschneiden muss, Lebensmittel und die ab heute bei Aldi im Sonderangebot erhältlichen Zahnreinigertabletten.

Einkaufen kann ganz schön lange dauern. Erst am späten Nachmittag sind wir wieder zurück auf dem Caravanpark. Dieter macht sich gleich an die Arbeit und tauscht den defekten Wasserhahn aus. Ist das schön, keine Wassertropfen mehr, kein festes zudrehen des Hahnes, wie es sein soll.

Im Caravan gibt es fünf Fenster, an denen Gardinen angebracht sind. Drei größere Fenster und zwei kleinere Fenster am Kopfende der Betten. Dort sind die Gardinen sehr unpraktisch angebracht, das soll nun geändert werden. Die Gardinenleisten werden zugeschnitten und angebracht. Jetzt sind die Gardinen schon mal abgehängt und man sieht, wieviel Staub sich dort angesammelt hat. Eine gute Gelegenheit, die Gardinen über Nacht einzuweichen und morgen zu waschen.

Montag, 9. Januar 2017 - 11:12 Uhr
Freitag, 6. Januar 2017

Was machen wir heute? In Qurindi, ja da waren wir bereits gestern, gibt es als Sehenswürdigkeit „Bobs Shed“ die wollen wir uns ansehen.

Bob, der Eigentümer, empfängt uns und führt durch sein Reich. Als er hört, dass wir aus Deutschland kommen erzählt er gleich, das sein Ur-Ur und so weiter Großvater aus Deutschland ca. 1850 gekommen ist und er Colln mit Nachnamens heißt. Es gibt kaum etwas, was er nicht sammelt. Die Shed und die Ausstellungsräume hat er selbst gebaut. Das Ganze ist wirklich schön gemacht. Die Ausstellungsstücke sind nach Themen geordnet. Es gibt eine Bushaltestelle mit Fahrkarten, Geldbörsen, eine Eisenbahnsammlung die das Herz jeden Sammlers schneller schlagen lässt, eine Bar ein „Tante Emma Laden“ mit Waren aus den 50iger und 60iger Jahren, Motorräder, Autos und eine Sammlung des australischen Rennfahrers Peter Brook. Einfach Klasse.

Nach einem Abstecher auf den Lookout haben wir Hunger und fahren in die Stadt. Bei Subway wird die übliche Bestellung aufgegeben: Footlong italian herb bread, toastet, with swiss cheese, Fleisch je nach dem auf was wir Appetit haben, mit Salat, Tomaten, Zwiebeln, Karotten und Knoblauchsoße, Pfeffer und Salz. Das Ganze wird in der Mitte durchgeschnitten und reicht für uns beide.

Im Bahnhofsgebäude von Qurindi ist auch das Art- und Craft-Center untergebracht. Zwei supernette ältere Damen haben heute Dienst. Wo wir den her kommen? Die Angaben brauchen sie für eine Liste auf der vermerkt ist, woher die Besucher kommen. Für das Touristenbüro. Aus Deutschland, das ist ja toll. Schon sind wir mitten im Gespräch mit den netten Damen. Auf meine Frage, ob und wann es in der Gegend Märkte gibt, wird sogleich eine Recherche gestartet. Zum Abschluss bekommen wir von den Beiden noch ein Geschenk aus dem Andenkenshop: Einen Kugelschreiber mit eingebauter Lampe.

Für heute reicht es und es geht zurück nach Nundle. Unterwegs fragt Dieter, was es heute Abend zum Essen gibt. Gute Frage, noch keine Ahnung.

Von gestern ist noch selbstgemachte Tomatensuppe da. Die wird mit Brühe verlängert. Hinein kommen zwei klein geschnittene Kartoffeln, zwei klein geschnittene Tomaten, eine kleine Dose weiße Bohnen, Würstchen aus dem Glas, Gewürze, fertig ist die provenzalische Tomatensuppe.

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