Reise 19 Australien - November 2016 bis Mai 2017

Mittwoch, 22. Februar 2017 - 11:27 Uhr
Montag, 20. Februar 2017

Inzwischen ist die Hitzewelle etwas abgeklungen. Die Tagestemperaturen betragen jetzt erträgliche 35 Grad und etwas mehr, aber nicht mehr über 40 Grad.

Das Auto ist vollgetankt, der Wohnwagen angehängt. Der Toilettenschlüssel wird abgegeben, somit alles erledigt. Nun noch schnell zu Woolworth, dort kann das Gespann problemlos geparkt werden, und einige frische Sachen einkaufen. Das ist schnell erledigt und kurz nach 9.00 Uhr sind wir auf dem Weg Richtung Westen.

Zwischen Camooweal und Mount Isa kommt uns ein japanischer Radfahrer entgegen. Ich kann ja nicht verstehen was man daran findet, eine Strecke zu fahren, auf der es auf hunderten von Kilometern keine Versorgungsmöglichkeit gibt. Aber, jedem das seine.

Es ist wenig Verkehr auf dem Highway. Bis Camooweal, ca. 200 Kilometer, werden wir von keinem Auto überholt und es kommen drei Autos entgegen. In Camooweal tanken wir auf. Hier kostet Benzin „nur“ 1,50$, an den nächsten Roadhäusern wird es teurer.

Es ist doch wie verhext, stundenlang kommt kein Auto. Aber, wenn man an den Rand fährt um sich in die nicht vorhandenen Büsche zu schlagen, dann kommen gleich zwei Autos vorbei.

Pause und Mittagessen gibt es an der wohl einsamsten Polizeistation im Northern Territory, in Avon Downs. Der ganze große Parkplatz ist leer. Dann kommt ein Auto angefahren, das direkt neben unserem Gespann parkt. Zwei asiatische Backpacker steigen aus. Kein Gruß, kein nichts. Ist es nur das Gefühl, gemeinsam sind wir stark, das die Beiden zu so dichtem auffahren veranlasst hat? Noch vor uns fahren die Zwei wieder los.

Auf der Fahrt kommen wir durch dichte Schwärme von Heuschrecken und auch von Schmetterlingen. Die Windschutzscheibe ist ganz schön dreckig, von den vielen Insekten.

Am späten Nachmittag kommen wir auf der Barkly Homesteadt an. Hier bleiben wir über Nacht.

Beim einbuchen meint die junge Frau, happy Hour ist von 16 – 17 Uhr. Aber nicht vergessen, Uhr 30 Minuten zurück stellen.

Pünktlich zu Happy Hour finden wir uns in der Bar ein. Die junge Frau kommt aus Serbien und ist mit einem WHV-Visum hier. Wenn sie drei Monate im NT arbeitet, kann das WHV-Visum um weitere 12 Monate verlängert werden.

Mittwoch, 22. Februar 2017 - 11:23 Uhr
Sonntag, 19. Februar 2017

Es ist 4 Uhr und das angekündigte Gewitter ist da und es schüttet wie aus Kübeln. So schnell es geht wird im Wohnwagen alles dicht gemacht, was leider nicht ganz gelingt. Wasser kommt durch und Kopfkissen und Bettlaken sind nass.

Gegen 6 Uhr hat sich das Regenband verzogen und das Aufräumen kann beginnen. Im Wohnwagen wird es ungemütlich. Die Matratzen werden zum Trocknen hochgestellt, die Waschmaschine gefüllt und anschließend alles zum Trocknen aufgehängt. Heute sollte vor der Weiterfahrt noch einmal gewaschen werden, aber doch nicht so viel.

Nice rain tonight 26 mm in 1 Hour, meint der Nachbar. Da kann man geteilter Meinung sein.

Nun ist Zeit fürs Frühstück. Im Veranstaltungskalender sind der Markt im Colonial Shopping Center und ein Markt im Overländer Hotel angekündigt. Ich mag Märkte und so fahren wir den Markt im Shopping Center an. Es sind nur zwei Stände mit Waren aufgebaut, das ist etwas wenig. Es geht weiter zum Overländer Hotel.Hier sind schon mehr Stände vorhanden. Im Angebot sind selbst hergestellte Kerzen, Seife, Schmuck, Handgestricktes, vor allem Babybekleidung, bis zu Sammlermünzen. Es ist nichts dabei, das uns interessiert und so sind wir schnell wieder zurück am Wohnwagen.

Zum Mittagessen gehen wir nochmals ins Overländer Hotel. Die Rumpsteaks dort sind sehr lecker. Viele Australier haben die gleiche Idee, es ist sehr viel Betrieb. Bis das Essen kommt, dauert 45 Minuten.

Nach Rückkehr wird schon mal angefangen zusammen zu packen. Alles was nicht mehr gebraucht wird, wird verstaut. Dann geht es morgen früh schneller.

Sonntag, 19. Februar 2017 - 08:34 Uhr
Samstag, 18. Februar 2017

Am Montag fahren wir weiter über Camooweal bis zur Barkley Homestedt. Von dort mit Zwischenstopps über den Stuart Highway bis nach Katherine. Die Einkaufsmöglichkeiten auf der Strecke sind begrenzt, deshalb decken wir uns heute bereits mit den benötigten Sachen, wie Trinkwasser, Getränke, etc. ein. Die großen Lebensmittelläden haben Morgen, Sonntag, geschlossen.

Abends wollen wir in The Shack, ein Musiklokal. Die Adresse wird ins Navi eingegeben, allerdings finden wir das angegebene Lokal nicht. Nachdem wir mehrmals um den Block gefahren sind, geben wir es auf und gehen stattdessen in The Bluff. Der Club hat eine Sportsbar, ein Cafe und ein Restaurant. Wir finden es ungemütlich. Nach einem Bier verlassen wir den Ort. Einen Absacker können wir auch im Wohnwagen trinken. Vor der Tür sitzt eine dicke, große Agakröte. Das ist die Erste, die wir in diesem Jahr sehen.

Vorm Wohnwagen hat es sich eine weitere Agakröte gemütlich gemacht. Haben die heute Ausgang? Als wir näher kommen verschwindet sie im Gebüsch.

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:25 Uhr
Freitag, 17. Februar 2017

Wir haben den Aufenthalt noch einmal um drei Übernachtungen verlängert. Kein Problem, auch für die nächsten drei Übernachtungen gibt es den Sonderpreis.

Nach einem gemütlich verbrachten Vormittag fahren wir ins „Outback at Isa“, dem Informationszentrum und besorgen weitere Unterlagen über Kakadu und Darwin, den nächsten Zielen.

Nachmittags ruft Barbara an. Barbara und Gerd sind in Lakes Entrance, an der Südküste. Die Beiden sind nun auf dem Weg nach Melbourne. Und laut Barbara ist es kalt. Sie lacht, als wir davon sprechen zur Abkühlung den Pool aufzusuchen.

Nach dem Abendessen gibt es vorm Wohnwagen noch ein kaltes Bier.

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:20 Uhr
Donnerstag, 16. Februar 2017

Die Berichte für den Blog müssen endlich geschrieben werden. Viel Arbeit, ich bin noch Tage zurück. Bis zum Mittag sieht die Lage schon besser aus. Eine willkommene Unterbrechung ist das Mittagessen im Overländer Hotel. Rumpsteak mit Salat und Pommes für 10,95$, da braucht man sich nicht an den Herd zu stellen.

Elvira möchte noch einige Auskünfte vom Royal Flying Doctor Service. Der Weg dorthin ist nicht gut ausgeschildert, schließlich finden wir die Einfahrt. In Mount Isa gibt es kein Besucherzentrum mehr, nur noch eine Klinik. Das erklärt eine nette Nurse, die gesehen hat, dass wir uns suchend umgesehen haben. Dann werden die Fragen halt später geklärt.

Anschließend wird der City-Outlook angefahren. Von hier aus hat man einen guten Blick über die Stadt.

In Mount Isa müsst ihr unbedingt in den Iris Club, so etwas habt ihr noch nicht gesehen. So die Aussage eines Australiers. Der Club steht heute Abend auf der To-Do-Liste. Das Gebäude liegt am Rand von Mount Isa. Neben einem 24 Stunden geöffneten Fitnessstudio, gibt es drei Restaurants, ein Cafe, Spielautomaten, Nachtclub, Pianobar und einen Bottleshop. Also alles, was man braucht (oder auch nicht). Heute ist nicht viel Betrieb. Nach einigen kühlen Drinks fahren wir wieder zurück.

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:17 Uhr
Mittwoch, 15. Februar 2017

Hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit Temperaturen um die 40 Grad, da bleibt kein Faden auf der Haut trocken. Und eigentlich müsste man sich mehrmals am Tag umziehen. Alle Textilien fühlen sich feucht an. Selbst die Möbel im Wohnwagen, sind feucht. Also ist erst einmal wieder räumen, waschen und sauber machen angesagt.

Nachmittags zum Abkühlen in den Pool und dann den Tag geruhsam ausklingen lassen.

Samstag, 18. Februar 2017 - 05:16 Uhr
Dienstag, 14. Februar 2017

Es ist schwül. Das Wetterradar zeigt Regen an. Wir packen zusammen und machen, dass wir Richtung Süden kommen. Im Rückspiegel sind dunkle Wolken zu sehen und ab und zu gibt es einen Regenschauer. Aber nichts was das Fahren beeinträchtigt.

Auf der Strecke von Normanton nach Cloncurry sind viele Baustellen, die vom Wasser verursachten Schäden werden beseitigt.

An Burk & Wills Roadhaus wird wieder angehalten und getankt. Heute ist mehr Personal da, als beim unserem letzten Stopp. Zwei Mädels werden eingearbeitet und erfahren gleich, dass wir bereits zum neunzehnten Mal in Australien sind und mehr von Australien gesehen haben, als die meisten Australier. Der Besitzer fragt, wo wir heute gerkommen. Als er hört, dass wir aus Normanton kommen, flucht er und meint, ihr hättet ein Paket mitbringen können. Nun muss sich eines der Mädels auf den Weg machen um das Paket abzuholen, sind ja nur knapp 200 Kilometer einfache Strecke.

In Cloncurry stoppen wir und gehen ins Oasis Hotel zum Mittagessen. Risolles mit Kartoffelbrei und Gemüse für 12 $. Die Portion ist groß und alles ist frisch zubereitet.

Gestärkt geh die Fahrt weiter bis Mount Isa. In Normanton hat uns das Ehepaar aus Kalgoorlie erzählt, dass der Mount Isa Caravanpark zurzeit ein Sonderangebot hat. 3 Nächte bleiben, aber nur zwei Übernachtungen bezahlen. Es sei zwar kein 5 Sterne-Park, aber die sanitären Anlagen seien sauber. Das ist ein wichtiges Argument.

Der Park wird angefahren und wir bekommen einen schattigen Platz. Die drei Übernachtungen kosten 60 $.

Nachdem wir häuslich eingerichtet sind, fahren wir zum Einkaufen. Man merkt, dass es eine größere Stadt ist. Coles und Woolworth sind mit großen, gut sortierten Märkten vertreten. Endlich bekommen wir auch wieder den bevorzugten Kaffee und die Obstpreise sind auch moderat. Wurst, Käse und Brot alles vorhanden, einem leckeren Abendessen steht nichts mehr im Weg.

Es war eine gute Entscheidung Normanton zu verlassen. Der Wetterbericht meldet 30 Grad, 99 % Luftfeuchtigkeit und 150 mm Regen in 24 Stunden.

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 12:15 Uhr
Montag, 13. Februar 2017

Temperaturen von 40 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 80 %, da wird abtrocknen nach dem Duschen völlig überbewertet. Es ist sowieso alles gleich wieder feucht.

Heute Morgen ist der erste Weg in die Tourist-Info um zu sehen, welche Aktivitäten außerhalb der Saison möglich sind. Der junge Mann meint, für die Schiffstouren in Karumba seien wir zu früh. Die fangen frühestens im März an. Aber das Barra Research Center sei interessant.

Auf die Frage nach den Schildern „Water over the Road“ meint er, das sei um die Aufmerksamkeit beim Fahren zu erhöhen. Es gäbe nur zwei Flüsse, die nicht durchquert werden könnten, alle anderen Durchfahren hätten im Normalfall nur 10 Zentimeter Wasserhöhe.

Die erste Fahrt des Gulfländers in diesem Jahr sei gecancelled, es sei zu nass. Dieter fragt nach ob der RM 60 fährt, das ist ein Schienenbus, der auf einer kürzeren Strecke verkehrt. Jason meint, wir sollen an der Bahnstation mal den Chef fragen, der würde uns bestimmt den RM60, das ist ein Schienenbus, zeigen.

Wir fangen mit dem Bahnhof an. Der Chef selbst zeigt uns den Bus, der zur Reparatur und Überholung in der Werkstatt ist. Ob wir mal den Motor hören wollen? Schon macht er sich daran, den Motor mit Hilfe einer Kurbel zu starten. Wann der RM60 wieder fährt, das weiß er noch nicht. Interessantes gibt es im kleinen Museum zu sehen, das er extra für uns öffnet. Er stellt ein Video über den Fahrbetrieb und den ehemaligen Stationmanager, Fahrer und Mechaniker (alles in einer Person) des Gulfländers an. Während wir uns das Video ansehen, kommt ein Mitarbeiter hinzu. Beim Gespräch meint er, es kommt Regen. Entweder Dienstag oder Mittwoch wird es hier heftig regnen.

Dann ist es wohl besser sich heute Karumba anzusehen. Und wir fahren hin. Das Barra-Center ist geschlossen. Die einzige Tour die bereits gebucht werden kann, ist eine Fisching-Tour. Nicht das, was wir gerne möchten. Wir essen noch in der Stadt zu Mittag, dann fahren wir wieder zurück nach Normanton.

Im Pool ist ein Ehepaar aus Kalgoorlie. Die Beiden erzählen, dass das Haus ihrer Tochter während der heftigen Regenfälle in Kalgoorlie zusammen gebrochen ist.

Uns hat man den Purple Pub empfohlen, den müsste man unbedingt gesehen haben. Der ist auf der anderen Straßenseite. Keine Lust zum Kochen, wir werden im Pub essen gehen. Auf der Straße steht ein Schild, auf dem mit „Bistro, 7 Tage geöffnet2 geworben wird. Bei der Frage nach der Speisekarte meint die Bedienung: Sorry, die Küche hat heute geschlossen. Die Lebensmittellieferung ist noch nicht eingetroffen. Aber im Albion Pub, das ist zwei Blocks weiter, wird Essen serviert. Nachdem das Bierglas leer ist, laufen wir zum Albion.

Im Pub bedienen zwei Mädels aus England, Backpackerinnen, die anscheinend noch nicht lange hier arbeiten. Das eine Mädel nimmt unsere Pizzabestellung an. Neben mir sitzt ein Mann an der Bar, der vor sich hin grinst. Kaum ist die Bestellung in der Küche angekommen, kommt die Bedienung auch schon wieder zu uns. Sorry, montags gibt es keine Pizza. Der Mann neben mir wusste das, und hat das Mädel auflaufen lassen.

Dann gibt es eben Lammkoteletts. Das Essen reicht zum satt werden, eine besondere kulinarische Offenbarung ist es nicht. Noch ein Bier zum runterspülen, dann geht es wieder zurück zum Wohnwagen.

Die Nacht ist warm und schwül. Keine gute Voraussetzung für einen tiefen Schlaf.

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 12:15 Uhr
Sonntag, 12. Februar 2017

Die übliche Routine, zusammenpacken, Wohnwagen anhängen, überprüfen ob alle Lampen funktionieren, die Fahrt kann beginnen. Kurz vor 9.00 Uhr sind wir on the Road. Cloncurry nach Normanton, das sind knapp 400 Kilometer.

Durch eine landschaftlich sehr abwechslungsreiche Gegend fahren wir bis zu Burck und Wills Roadhaus. Eine willkommene Unterbrechung der Fahrt. Es gibt Benzin fürs Auto und Lunch für die Passagiere. Gestärkt werden die nächsten 200 Kilometer unter die Reifen genommen.

Die Landschaft ändert sich, ab hier überwiegt flaches Land und wenig Bäume. An der Straßenseite stehen öfters Schilder mit „Water over the Road“, allerdings ist kein Wasser mehr zu sehen. An einigen Stellen sind Schäden an der Fahrbahn, die vom Wasser verursacht wurden.

Im Internet recherchiert und uns das Gulfland Motel und Caravanpark als Übernachtungsplatz heraus gesucht. Dort angekommen sieht alles unbewohnt aus. Eine Frau kommt und meint, die Anlage ist bis zum März geschlossen. So buchen wir für zwei Nächte auf dem Normanton Caravanpark ein.

Der Wohnwagen ist wohnfertig und wir starten zu einer Rundfahrt durch den kleinen Ort, mit einem Abstecher zum Bahnhof. Von Normanton nach Croyden fährt der Gulfländer. Eine Fahrt mit dieser Eisenbahn ist sicher ein Erlebnis.

Auf der Tafel mit den Abfahrtszeiten steht geschrieben, dass von Mitte Dezember bis Mitte Februar keine Fahrt des Gulfländers stattfindet. Die Erste Abfahrt von hier nach Croyden ist am 15. Februar, Rückfahrt von Croyden am 16. Februar. Darüber ein dicker Strich und das Wort Cancelled. Das wird nichts mit einer Eisenbahnfahrt.

Ein riesengroßer Pool im Caravanpark lädt zur Abkühlung ein. Abkühlung ist das falsche Wort, man wird nass. Auf dem Rückweg vom Pool zum Wohnwagen hüpfen viele ganz kleine Frösche durch die Gegend.

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 12:14 Uhr
Samstag, 11. Februar 2017

Wir wollen weiter nach Norden fahren, nach Normanton und Karumba. Diesen Teil Australiens haben wir bis jetzt noch nicht gesehen. Wenn es möglich ist, von dort aus Ausflüge, ohne Wohnwagen, in die Umgebung machen.

Zum Lunch gehen wir ins Oasis-Hotel. Das heutige Angebot ist T-Bone-Steak mit Pommes und Salat für 13 $. Die Bedienung ist eine Backpackerin aus den Niederlanden.

Es ist Pooltime. Eine kleine Eidechse interessiert sich für die ertrunkene Heuschrecke, die wir aus dem Pool befördert haben. Schwupp, schon verschwindet die Heuschrecke im Magen des Tieres. Die Eidechse guckt über den Rand des Pools und „winkt“ mit einem der Vorderfüße, als wollte sie sagen, das hat gut geschmeckt. (was man so alles in das Verhalten hinein interpretieren kann) Die Eidechse bleibt in der Nähe des Pools unter einer Bank sitzen. Eine weitere Heuschrecke fällt in den Pool und endet als Snack im Magen der Eidechse.

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 12:14 Uhr
Freitag, 10. Februar 2017

Wir haben es nicht so eilig, das heutige Etappenziel ist nur 110 Kilometer entfernt, Cloncurry.

Auf der Hälfte der Strecke kommt uns ein Fahrradfahrer entgegen, bei 40 Grad im Schatten (hier gibt es keinen Schatten). Ich finde das leichtsinnig.

In Cloncurry bleiben wir zwei Nächte. Müssen erst mal einkaufen gehen, die Vorräte sind beträchtlich geschrumpft.

Inzwischen schon Routine, wo ein Pool ist wird er genutzt. Meistens trifft man dort interessante Leute. Dieses Mal ist es ein junger Mann, der als Contraktor für Foxtel arbeitet und Satellitenanlagen montiert. Er hat einen Vertrag für fünf Jahre. Seit drei Jahren ist noch kein Tag ohne Arbeit gewesen. Er hat den Stellplatz direkt neben uns. Eine ungewöhnliche Konstruktion, ein Zelt mit Klimaanlage.

Fliegender Wechsel im Pool, der junge Mann geht, ein Ehepaar mit zwei Kindern kommt. Die Familie kommt aus Melbourne und ist seit mehr als zwei Jahren unterwegs. In Cloncurry sind sie seit mehr als fünf Monaten. Das Auto ist kaputt gegangen und es hat sechs Wochen gedauert bis es repariert war. In der Zwischenzeit haben sie angefangen zu arbeiten und reinigen den Caravanpark. Es bezahlt die Rechnungen am Ende des Monats, so der Kommentar des Mannes.

Ein Rentnerehepaar kommt dazu, ebenfalls aus Melbourne. Die Beiden haben Probleme mit dem Wohnwagen, die Klimaanlage ist ausgefallen. In Winton hätten sie zwei Wochen auf einen Termin warten müssen, deshalb sind sie jetzt auf dem Weg nach Mount Isa. Die Beiden sind gestern am Walk About Creek Hotel vorbei gefahren, haben aber nicht übernachtet. Allerdings hat der einzige Polizist am Ort sie kurz hinter dem Pub angehalten, Alkoholkontrolle! Der Fahrer musste ins Röhrchen blasen und hat sich dabei sehr nett mit dem Polizisten unterhalten.

Nachts auf dem Weg zur Toilette begegnet mir das Australien Wildlife: eine Kängurumaus, ein großer grüner Frosch und eine große Kakerlake.

Mittwoch, 15. Februar 2017 - 11:23 Uhr
Update

Ein kurzes Update. Wir waren in Normanton und Karumba. Da ausserhalb der Saison, viele Ausflüge nicht möglich bzw. die Sehenswürdigkeiten noch geschlossen.

Ausserdem sind 36 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 90 % nicht gerade angenehm.

Am Montag auf einen Einheimischen gehört, der meinte, es kommt Regen, viel Regen. Entweder am Dienstag oder am Mittwoch. Gestern Morgen, es sah schon nach Regen aus, alles zusammen gepackt und nach Süden gefahren. Sind jetzt in Mount Isa. Es war die richtige Entscheidung. Gestern sind im Laufe des Tage 150 Liter Regen pro Meter2 gefallen!

Hier in Mount Isa sind es 31 Grad bei 48 % Luftfeuchtigkeit, das ist erträglich.

Die fehlenden Berichte der letzten Tage werden nachgeliefert :-)

Samstag, 11. Februar 2017 - 10:00 Uhr
Donnerstag 9. Februar 2017

Wir fahren weiter und beenden die Fahrt in McKinlay, am Walk About Creek Hotel. Der Pub ist bekannt aus den Crocodile Dundee Filmen. Ein Stellplatz mit Stromanschluss kostet 29$.

Natürlich darf ein Bier im Pub nicht fehlen. Es ist nicht viel Betrieb und die Besitzerin des Pubs hat Zeit uns einiges über die Geschichte des Pubs und die Dreharbeiten des „Crocodile Dundee Filmes“ zu erzählen.

Samstag, 11. Februar 2017 - 09:59 Uhr
Mittwoch, 8. Februar 2017

Den Tag langsam beginnen. Bei uns steht ein Besuch im Truck Museum und dem Musical Fence auf dem Programm. Die im Museum ausgestellten Trucks sind toll restauriert. Im Außenbereich stehen noch viele Autos die darauf warten, restauriert und Teil der Ausstellung zu werden. Da ist noch viel Arbeit und Geld erforderlich.

Der Musical Fence ist ein Drahtzaun, der als Musikinstrument benutzt werden kann. Inzwischen sind weitere Instrumente hinzugekommen. Jeder kann seine musikalischen Fähigkeiten einbringen.

Den Nachmittag verbringen wir wieder im Schwimmbad und abends geht es in den Pub.

Das hatten wir auch noch nicht, ein Pferd auf dem Caravanpark. In einer Ecke steht ein Pferdeanhänger. Ein transportabler Pferch ist aufgebaut und das Pferd wird dort mit Wasser und Futter versorgt. Der Fahrer des Gespanns löscht seinen Durst im Pub.

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