Reise 20 - Australien Februar 2018 bis Mai 2018

Mittwoch, 9. Mai 2018 - 06:45 Uhr
6. Mai 2018

Nach den Erfahrungen vom letzten Sonntag, dass viele Verkaufsplätze bereits frühzeitig belegt waren, wird der Wecker auf 3.30 Uhr gestellt. Es gibt nur einen Kaffee, Sandwiches fürs Frühstück wurden vorbereitet und werden nur aus dem Kühlschrank geholt.

Heute auf dem Parkplatz ein ganz anderes Bild, es sind nur vereinzelte Fahrzeuge zu sehen. Wir haben die freie Auswahl und nehmen einen Eckplatz. Aufbauen darf man erst ab 5.30 Uhr, bis dahin ist noch Zeit. Erst mal im Auto frühstücken. Tropf, tropf, die ersten Regentropfen fallen auf die Scheibe. Hoffentlich hört das wieder auf.

Di ersten Schnäppchenjäger stellen ihre Autos auf dem Parkplatz ab, bleiben wegen des Regens aber noch sitzen. Es regnet immer mal wieder, das sieht nicht danach aus, als ob es ein gut besuchter Flohmarkt wird. Die ersten Aussteller und Besucher fahren schon wieder weg.

Ab 6 Uhr werden die Wolken weniger, der Verkaufsstand wird aufgebaut. Bis 7 Uhr wechseln ein paar Kleinigkeiten den Besitzer. Dann fängt es wieder an zu regnen, wir räumen ein. Wenigstens ein paar Dollar haben wir erzielt, da die Standgebühr noch nicht kassiert wurde. Das frühe Aufstehen hat sich aber nicht gelohnt.

Es bleibt kühl und Regenschauer sorgen dafür, dass man keine Lust auf weitere Unternehmungen hat. Wir gehen rüber zu Barbara und Gerd, dort ist es warm und es gibt Kaffee und Kuchen.

Dienstag, 8. Mai 2018 - 16:09 Uhr
5. Mai 2018

Mit einer SMS kündigt der Freund von Maria an, dass er gegen 11.30 Uhr hier sein wird. Pünktlich kommt er vorgefahren. Sieht sich das Auto an und macht eine Probefahrt. Auto gefällt ihm gut, jetzt muss es nur noch seiner Partnerin gefallen. Die kommt erst am Donnerstag aus Karattha zurück. Wenn bei ihr Interesse besteht, dann soll sie sich einfach melden.

Das Auto wird für den morgigen Flohmarktbesuch gepackt. Hoffentlich ist die Wettervorhersage falsch, es ist Regen angekündigt.

Wie vermutet, kommt der Mann nicht mit dem Geld vorbei.

Dienstag, 8. Mai 2018 - 16:09 Uhr
4. Mai 2018

Heute Morgen noch einen Versuch gestartet, eine Anzeige aufzugeben. Erst einmal mit dem gleichen Ergebnis. Obwohl die Bilder verkleinert sind, lassen sie sich nicht hochladen. Kurze Zeit später klingelt das Handy. Ein Mitarbeiter der Trading Post ist dran. Bevor die Anzeige online geht, möchte es erst noch einige Angaben bestätigt haben. Und er möchte wissen, warum nur ein Foto hochgeladen wurde. Nachdem die Fragen zu seiner Zufriedenheit beantwortet wurden, wird die Anzeige online gestellt und kann bearbeitet werden, sowie weitere Bilder hochgeladen werden. Erst mal mit dem gleichen Effekt. Dieter ist im Aufspüren, warum etwas nicht geht, sehr gut. Auch hier findet er nach einiger Zeit heraus, dass der Dateiname der Bilder zu lang ist und dass keine Umlaute enthalten sein dürfen. Nachdem die Dateinamen entsprechend geändert sind, können die Bilder hochgeladen werden.

Das Telefon klingelt, Maria meldet sich. Maria, kenne ich die? Nein, sie hat die Anzeige vom Auto in der Facebookgruppe DIP (Deutsche in Perth) gesehen und interessiert sich für das Auto. Maria hat das Auto bereits in Geraldton gesehen. Sie arbeitet in Karattha, etwas weit für eine Besichtigung. Ihr Freund fährt aber am Wochenende hoch und könnte am Samstag zur Besichtigung vorbeikommen. Passt gut, mit dem Freund wird ein Termin vereinbart.

Am Sonntag wollen wir nochmals auf den Flohmarkt. Wir sortieren und packen zusammen.

Barbara bringt uns einen Mann vorbei, der sich für den Wohnwagen interessiert. Und dass, wo hier alles durcheinander herum liegt. Ein Anruf, der nächste Interessent für den Wohnwagen. Ob er gleich den Wohnwagen besichtigen kann. Selbstverständlich, Dieter gibt ihm die Adresse. Während sich der erste Interessent den Wohnwagen ansieht, kommt, wie angekündigt der Nächste. Der Eindruck, nachdem beide sich den Caravan angesehen haben: der Erste hat Interesse, der zweite nicht.

Eine SMS geht ein, der altbekannte Text. Dieses Mal auf die Anzeige in der Trading Post. Wieder ein Fake.

Der Mann, der den Wohnwagen zuerst besichtigt hat kommt vorbei und meint, er würde den Wohnwagen kaufen. Über den Preis werden wir einig. Bezahlen würde er ihn am Montag. Ok, dann würden wir aber gerne wenigstens Name und Anschrift aufschreiben und einen kleinen Betrag als Sicherheit haben. Name und Anschrift will er erst bei der Abwicklung nennen. 200 $, als Sicherheit, will er Morgen Vormittag vorbeibringen. Das er keinen Namen und Adresse nennen will finden wir schon etwas eigenartig. Aber, wir haben schon Einiges Ungewöhnliche in Australien erlebt. Mal sehen, ob er Morgen das Geld bringt.

Freitag, 4. Mai 2018 - 15:05 Uhr
3. Mai 2018

Bei uns steht heute Watertown, früher hieß das Harbourtown, auf dem Plan. Bummeln gehen, vielleicht findet sich ja noch ein schönes Mitbringsel. Es ist ein Jahr her, dass wir das letzte Mal hier waren. Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert. Einige Geschäfte gibt es nicht mehr, dafür sind andere dazu gekommen. So gibt es hier jetzt ein Outlet von Lindt. Bummeln macht hungrig. Bei Subway wird die Grundlage geschaffen, ein Eis rundet das Ganze ab. Am späten Nachmittag sind wir wieder zu Hause.

Barbara hat schon das Abendessen aufgesetzt, da bleibt bei uns die Küche kalt. Leider passiert ihr ein Missgeschick, sie verbrennt sich an der heißen Pfanne die Hand. Kühlung verschafft ein Paket gefrorener Spinat.

Verkaufsanzeige für Auto und Wohnwagen sind an verschiedenen Stellen online veröffentlicht. Eine weitere kostenlose Anzeige soll bei der Trading Post aufgegeben werden. Wenn das mal so einfach wäre. Bereits bei der Eingabe der Daten ins Online-Formular gibt es Probleme. Fotos lassen sich nicht hochladen. Nach einem Foto ist Schluss, dann dreht sich nur noch die Uhr auf dem Bildschirm. Dazu kommt, dass bei jedem Aufruf der Seite eine Email im Postfach landet mit der Aufforderung, die Emailadresse zu bestätigen. Irgendwann nervt das nur noch, der Prozess wird abgebrochen.

Freitag, 4. Mai 2018 - 15:05 Uhr
2. Mai 2018

Heute Mittag sind wir bei Rudiseles. Die erwarten um die Mittagszeit Besuch, der um diese Zeit gerne Kaffee und Kuchen möchte. Da lässt sich der Geburtstags- kaffee gleich mit verbinden, Kuchen bringen wir mit. Den erwarteten Besuch haben wir bereits in Bridgetown kennen gelernt.

Der Kuchen ist alle, die Teller leer. Nun lassen wir Barbara und Gerd mit ihrem Besuch alleine und verbringen einen gemütlichen Nachmittag am Wohnwagen.

Mittwoch, 2. Mai 2018 - 09:16 Uhr
1. Mai 2018

Heute kümmern wir uns um einen Plan B für Auto- und Wohnwagenverkauf. Wir wollen die aktuellen Ankaufspreise für Wohnwagen und Auto ausfindig machen. Mit einer Liste von Anbietern für Gebrauchtfahrzeuge machen wir uns auf den Weg. Der erste Anbieter kauft keine Fahrzeuge an, er vermittelt nur. Sein Service besteht darin, Fotos von den Fahrzeugen zu machen und Anzeigen zu veröffentlichen. Dafür ist eine Gebühr von $ 500 zu zahlen, weitere Gebühren fallen nicht an. Das können wir auch selbst tun.

Der nächste Anlaufpunkt ist ein Wohnwagenhändler. Im Moment sei keine gute Zeit zum Verkaufen. Sein Hof sei voll, er kaufe nichts an. Auf unsere Frage, nach den aktuellen Preisen zeigt er uns auf dem Hof einen Wohnwagen, der Baujahr 1999 ist (unser ist Baujahr 1996) und 20 cm länger ist wie unserer, für den verlangt er $ 16.000. Zu dem von uns aufgerufenen Preis meint er, dass es ein fairer Preis ist. Das ist doch schon mal eine Aussage.

Nun fahren wir zu Jayco. Hier ist man bereit den Wohnwagen anzukaufen. Wie überall auf der Welt, wenn jemand ein Ankaufsangebot macht, zählt er auf, was für Kosten (er muss Service machen, Mehrwertsteuer ist fällig, etc.) auf ihn zu kommen. Die muss er natürlich vom Ankaufspreis abziehen, damit noch ein Gewinn übrigbleibt. Zumindest haben wir einen Anhaltspunkt, über den Händlerankaufspreis.

Auf der Fahrt zurück zum Caravanpark halten wir noch bei drei Autohändlern an und lassen uns ein Angebot machen.

Nachmittags zu Barbara und Gerd. Schließlich gibt es einiges zu erzählen. Die beiden erwarten heute Abend noch Besuch, der bringt das Abendessen gleich mit. Es gibt Pizza.

Mittwoch, 2. Mai 2018 - 08:45 Uhr
30. April 2018

Das Ausräumen geht weiter. Fast alles, was die nächsten Tage nicht gebraucht wird, kommt in die Reisetaschen und wird bei Rudiseles im Gästezimmer gelagert. Das endgültige sortieren wird gemacht, wenn die Taschen für den Rückflug gepackt werden.

Jetzt sind wir bei Barbara und Gerd und bleiben gleich hier. Gerd hat Probleme mit seinem Computer, Dieter darf helfen.

Montag, 30. April 2018 - 11:30 Uhr
29. April 2018

Der Wecker klingelt um 4.30 Uhr. Schnell frühstücken und dann geht es los. Alle Ampel sind grün und wir sind schnell am Belmont Forum. Von wegen ab 5.30 Uhr ist für Verkäufer offen, der Parkplatz ist schon ziemlich voll. Wir finden noch einen Platz im hinteren Bereich, zwischen zwei Ausstellern, die jeweils mehrere Parkbuchten besetzt haben. Wir schieben uns dazwischen. Es ist ja noch dunkel, aber der Parkplatz ist gut ausgeleuchtet.

Der Campingtisch wird als Verkaufsstand zweckentfremdet und mit den handlichen Artikeln bestückt. Große Teile, wie Waeco Cooler, Ventilator, etc. kommen auf den Boden. Schon kommen die ersten Schnäppchenjäger vorbei um sich das Angebot anzusehen.

Im Laufe des frühen Vormittags kommt ein Mann vorbei und schaut sich alles in Ruhe an. Dann meint er: das sieht aus wie ein deutscher Verkaufsstand. Das ist eine interessante Feststellung. Wie kommt er denn darauf? Natürlich muss das hinterfragt werden. Er meint: Alles was angeboten wird ist sauber und gepflegt und es ist ordentlich aufgebaut. An anderen Ständen sieht es nicht so aus.

Ein junger Mann interessiert sich für den Waeco Cooler. Über den Preis sind wir uns schnell einig. Er zahlt 2/3 des geforderten Preises an und wir sollen ihm die Fridge reservieren. Er muss erst noch zum Geldautomaten um das Restgeld zu holen. Er kommt zurück, zahlt den Restbetrag und meint, er holt das Teil später ab. Vertrauensvoll, denn er hat keine Daten von uns und wir keine von ihm. Kurz vor Ende des Marktes kommt er das Teil abholen.

Kurz nach 10 Uhr wird angefangen, die nicht verkauften Sachen einzupacken. Spätestens um 11 Uhr muss der Parkplatz geräumt sein.

Von unserem Standnachbarn erfahren wir, dass er bereits um Mitternacht hier war und sich drei Stellplätze reserviert hat.

Nach dem Flohmarkt klingeln wir bei Barbara und Gerd. Schließlich haben wir erfolgreich ihren Staubsauger verkauft und wollen das Geld abliefern.

Montag, 30. April 2018 - 11:13 Uhr
28. April 2018

Heute fahren wir nach Fremantle, zum Einkaufen. Dort wollen wir bei Hela, dem deutschen Metzger, einen Stopp einlegen und uns mit Wurst versorgen. Dieter informiert sich im Internet über die Öffnungszeiten. Samstags ist nur bis 12 Uhr offen, dann müssen wir zuerst dorthin.

Dort angekommen ist es, als ob man eine Metzgerei in Deutschland betritt. In der Auslage liegen Schinkenspeck, Lachsschinken, Fleischwurst, Leberkäse, Wiener Würstchen, Leberwurst, geräucherte Bratwurst, und anderen leckere Sachen. Es verleitet dazu, mehr mitzunehmen als man beim Betreten des Ladens geplant hat. Alles wird in der Kühlung verstaut und dann geht es weiter zu den E-Shed-Markets. Da Samstag ist, haben mehr Geschäfte geöffnet als beim letzten Besuch.

Die ersten Souvenirs werden gekauft und im Auto verstaut. Ohne Tüten bummelt es sich leichter. Noch eine Kleinigkeit zu Mittag essen, dann fahren wir wieder zurück nach Ascot.

Alle Sachen, die wir Morgen verkaufen wollen, müssen im Auto verstaut werden.
Laut Webseite ist der Markt ab 5.30 Uhr für Aussteller und ab 6.30 Uhr für Besucher offen. Das heißt, früh aufstehen. Die Gebühren für einen Stand sind günstig. Maßeinheit ist ein Parkplatz, der kostet 10 $.

Zum Abendessen sind wir bei Rudiseles eingeladen.

Freitag, 27. April 2018 - 14:32 Uhr
27. April 2018

Wir haben einige Sachen, die nicht mit dem Wohnwagen oder Auto verkauft werden sollen. Aus diesem Grund werden wir am Sonntag zum Rotamart (Flohmarkt) am Belmont Forum fahren und dort die Sachen zum Verkauf anbieten. Mal sehen, ob wir was verkaufen.

Das bedeutet aber gleichzeitig, dass die nicht mehr benötigten Sachen zusammengesucht werden müssen. Eine gute Gelegenheit, schon mal auszusortieren: Mitnehmen nach Deutschland, verkaufen, wegwerfen. Damit sind wir eine ganze Weile beschäftigt.

Das Auto ist sehr staubig, deshalb fahren wir erst mal zum Auto waschen.

Die ersten Sachen, die mit nach Deutschland müssen, sind zusammengepackt. Wir bringen die Handgepäckkoffer schon mal in Rudiseles Gästezimmer.

Freitag, 27. April 2018 - 14:15 Uhr
26. April 2018

In Perth, auf dem Central Caravan Park, ist bereits ein Stellplatz reserviert. Wir haben uns entschlossen, bereits jetzt nach Perth zu fahren und das Gespann dort zum Verkauf anzubieten. Auto und Wohnwagen sind schon seit Beginn der Reise annonciert. Allerdings hat sich herausgestellt, dass der ständig wechselnde Standort nicht besonders förderlich ist.

Dieter hat auf einer Webseite Bilder und Informationen zu Auto und Wohnwagen zusammengestellt. Einfach oben auf das Datum klicken.

Dazu kommt, dass es unseriöse Angebote gibt, die nach dem gleichen Schema ablaufen. Nach dem Motto, Auto oder Caravan sind genau dass, was ich suche. Bin aber bei der Army, im Outback oder sonstwo und kann nicht zur Besichtigung kommen. Die Bezahlung soll per Paypal erfolgen und ein Spediteur mit der Abholung beauftragt werden. Wer sich darauf einlässt ist nicht nur die Ware los, sondern auch das Geld, dass nicht auf dem Konto eingeht. Bereits mehrmals haben wir solche Angebote bekommen.

Nachdem der Wohnwagen steht, statten wir Barbara und Gerd, die ja direkt neben dem Caravanpark wohnen, einen Besuch ab.

Mittwoch, 25. April 2018 - 14:34 Uhr
25. April 2018

Sind noch auf der Farm. Morgen fahren wir nach Perth und bleiben dort bis zur Abreise.
Auto und Caravan werden ab Morgen in Perth zum Verkauf angeboten und können dort besichtigt werden.

Heute ist Feiertag: Anzac Day – Es wird der im ersten Weltkrieg Gefallenen und Verwundeten gedacht. Es gibt im ganzen Land Veranstaltungen mit Reden, Paraden, etc.

Micha will heute seine Felder für die Einsaat vorbereiten. Als Vorbereitung müssen die vorhandenen Stoppeln abgebrannt werden. Dean, der älteste Enkel, kommt heute Morgen, um mitzuhelfen. Sein Bruder wird später dazu stoßen.

Überhaupt gibt es heute bei Giebelers ein volles Haus. Jessica (Enkelin) kommt mir ihrem Freund. Nina und Mike, das sind Tochter und Schwiegersohn, kommen um die Helfertruppe einzusammeln. Das Ende des Arbeitstages wird mit einem Bier eingeläutet.

Die Arbeit ist getan, das Haus ist wieder leer. Nun wird mit der Vorbereitung des Abendessens begonnen. Es gibt Kartoffelbrei, Gemüse und die Rouladen. Sehr lecker

Mittwoch, 25. April 2018 - 14:32 Uhr
24. April 2018

Inge und Micha fahren nach Perth, wir machen solange Farmsitting. Wie angekündigt, wird heute Morgen der Strom wegen Reparaturarbeiten abgeschaltet. Da merkt man erst, wofür alles Strom benötigt wird. Nach drei Stunden geht das Licht wieder an, Strom ist wieder da.

Nach Rückkehr der Beiden gibt es bei leckerem Rotwein einen gemütlichen Abend.

Mittwoch, 25. April 2018 - 14:31 Uhr
23. April 2018

Debbie, die Caretakerin, kommt um sich zu verabschieden. Sie hat drei Tage frei und fährt nach Perth. Auch wir packen unsere Sachen zusammen und fahren los. Erst noch am Carradin Roadhaus tanken, dann Weiterfahrt bis nach Merredin. Dort Stopp am IGA Supermarkt, um frische Wurst und Roggenbrot mitzunehmen.

Von Merredin geht die Fahrt weiter bis nach Northam, dort gibt es einen Aldi. Hier werden die Vorräte für die nächsten Tage ergänzt.

Zur Lunchtime sind wir in York. Für einen Wochentag ist viel Betrieb. Klar, es sind noch Schulferien. In Jules Shoppe bestellen wir uns eine Tasting-Plate für zwei. Fladenbrot, Humus, Schafskäse, Oliven, Lamm, Hähnchen, frisch gebratene Champignons, genau das Richtige für heute Mittag.

Kennt ihr das, Appetit auf was ganz bestimmtes? So geht es mir, ich habe Lust auf Rinderrouladen. Die sind schwierig zu bekommen, entweder gibt es Steaks oder Braten. Hier in York gibt es einen Metzger, da probieren wir es. Wir erklären genau, was wir möchten. Sehr dünn geschnittenes Rindfleisch aus der Oberschale (Topside). Der Metzger geht nach hinten, schneidet eine Scheibe Fleisch ab, kommt wieder nach vorne und zeigt uns das geschnittene Fleisch. Ist es so recht? Fragt er. Genau wie es sein soll! Er geht wieder nach hinten und schneidet die restlichen Scheiben zu, mit einem scharfen Messer und mit der Hand. Das gibt ein gutes Abendessen.

Von York aus fahren wir direkt auf die Farm. Das Gespann wird abgestellt, Strom angeschlossen, schließlich ist der Kühlschrank gut gefüllt.

Bei einem Bier werden die Neuigkeiten ausgetauscht.

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