Reise 19 Australien - November 2016 bis Mai 2017

Samstag, 22. April 2017 - 15:53 Uhr
Freitag, 21. April 2017

Von Freitag bis Sonntag sind in Fremantle die E-Shed-Markets geöffnet. Ein guter Platz um Souvenirs zu kaufen.

Wie am Mittwoch fahren wir mit dem Auto bis nach South Beach und stellen es auf dem kostenlosen Parkplatz ab. Mit der Cat fahren wir bis zum Bahnhof und laufen zu den Markets. Sind zu früh, die Stände öffnen erst um 10.00 Uhr. Noch genügend Zeit für einen Kaffee.

An einem großen Verkaufsstand kaufen wir ein. Mit einer großen Tüte verlassen wir die Markets.

Das Telefon klingelt, Antje ist dran. Wir verabreden uns gegen 13.00 Uhr vor den Fremantle Markets.

Um nicht mit der großen Tüte durch die Gegend zu laufen, fahren wir mit der Cat zurück zum Auto und verstauen die gekauften Sachen im Kofferraum. Mit dem nächsten Bus fahren wir wieder zurück in die Stadt, dieses Mal zum Cappuccino-Strip.

Vor den Markets treten die unterschiedlichsten Künstler auf. Eine interessierte Menge hat sich zum Zuschauen versammelt.

Mit Antje gehen wir eine Kleinigkeit im Sail $ Anchor essen. Antje hat ihr Auto an einer Parkuhr abgestellt und muss nach einer Stunde Geld nachwerfen gehen. Damit trennen sich die Wege, mal sehen, wann wir uns wieder einmal treffen.
Mit der Cat geht es zurück zum Parkplatz. Von dort fahren wir zur South Street. Ziel ist die deutsche Metzgerei Hela. Schon beim Aussteigen auf dem Parkplatz riecht es nach Rauch, hier wird selbst geräuchert.
Das Angebot an Wurstwaren ist einfach gut. Geräucherter Schinken, in verschiedenen Variationen, Fleischwurst, Leberkäse, Sülze, Leberwurst, um nur einiges zu nennen, wie an einer deutschen Wursttheke. Wir müssen aufpassen, dass nicht zu viel eingekauft wird.
Auf dem Heimweg wird noch ein frisches Brot gekauft, das gibt ein leckeres Abendessen.

Freitag, 21. April 2017 - 15:34 Uhr
Donnerstag, 20. April 2017

Wenn man einmal anfängt. Unser Wohnwagen hat auf der Stirnseite zwei, wie wir gedacht haben, Zierleisten die quer verlaufen und auf jeder Seite eine, die senkrecht zum Dach führt. Farbe der Leisten: beige.

Unterwegs hat uns ein Nachbar, der ebenfalls mit einen Jayco Wohnwagen reist, darauf aufmerksam gemacht, dass die Leisten geschrumpft und als Ersatzteil erhältlich sind. Inzwischen wissen wir, dass mit dieser Leiste Schrauben abgedeckt und vor Regen geschützt sind. Unterwegs immer mal wieder in diversen Zubehörgeschäften nach diesen Leisten gesucht. Entweder es gab keine, oder zu breit und nicht in der richtigen Farbe. Hier in Fremantle gibt es ein Geschäft das Wohnwagen repariert und auch Zubehör verkauft. Dort sind wir mit einem Stück der alten Leiste als Muster hingefahren. Die junge Frau am Tresen nimmt das Musterstück mit ins Lager. Sie kommt zurück und meint, die im Lager befindlichen Rollen seien zu breit und nur in schwarz oder weiß verfügbar. Ein weiterer Mitarbeiter kommt dazu, der gleich meint, die Leiste war ursprünglich weiß, ist aber schon alt, geschrumpft und schmutzig. Erstaunlich, wie gleichmäßig die Färbung ist. Nun ist es kein Problem, den richtigen Ersatz zu finden. Zurück am Wohnwagen tauscht Dieter die alten Leisten gegen die mitgebrachten neuen aus. Sieht gleich besser aus.

Heute ist Bingo Abend im Recreation Raum. Ausgerichtet wird es von einigen Leuten, die permanent auf dem Caravanpark wohnen. Es gibt kostenloses Abendessen, das von einigen Damen mitgebracht wird. Kuchen, Sandwich, Scones stehen bereit.

Gespielt werden 10 Runden, mit unterschiedlichen Bedingungen. Nach fünf Runden gibt es eine Unterbrechung zum Abendessen.

Beim Bingo haben wir leider kein Glück, aber beim Raffle (Tombola), da gewinnen wir gleich mehrere Preise. Es war ein netter Abend und es hat Spaß gemacht.

Mittwoch, 19. April 2017 - 12:55 Uhr
Mittwoch, 19. April 2017

Fürs Wochenende werden Regenschauer vorausgesagt. Ein Grund mehr, den heutigen sonnigen und warmen Tag zu genießen. Morgens gleich Wäsche waschen und aufhängen. Die hat jetzt den ganzen Tag Zeit zum Trocknen.

Mit dem Auto fahren wir nach South Fremantle und stellen den Wagen dort auf einem kostenlosen Parkplatz ab. Direkt am Parkplatz fährt die Blue Cat, der kostenlose Bus, ab. Wir fahren bis zum Bahnhof und laufen zum Fährhafen. Das Fährticket von Fremantle nach Perth und zurück kostet 40$. Am Schalter ist wenig Betrieb und die Tickets sind schnell ausgestellt. Jetzt aber sofort zur Anlegestelle, das Schiff legt in vier Minuten ab. Die Fahrt nach Perth dauert 1,5 Stunden. Kurz bevor die Fähre den Elisabeth Quay erreicht, sind zwei Delphine zu sehen, die das Schiff kurz begleiten. Das ging alles so schnell, deshalb gibt es kein Bild.

Die Skyline von Perth hat sich seit 2014, als wir das Letzte Mal hier waren, verändert, es sind neue Hochhäuser dazu gekommen.

Der Elisabeth Quay ist im Januar 2016 neu eröffnet worden und ist gut mit Fähre oder der Blue Cat erreichbar. Auf dem Gelände gibt es Promenaden, einen Wasser Park, Spielplätze, Art Work, Restaurants, viele Sitzgelegenheiten. Uns gefällt es hier sehr gut.

Übrigens kann man sich eine Gondel mieten und über den Fluss fahren lassen. 15 Minuten kosten 15 $. So richtig passt das nicht hierher.

14.15 Uhr legt die Fähre ab und erreicht nach 1,5 Stunden Fremantle. Mit der Cat zurück zum Parkplatz, das Auto abholen. Nach einem schönen Tag wieder zurück zum Wohnwagen.

Zum Abendessen gibt es Reste. Bacon und Zwiebeln werden klein geschnitten und angebraten, Lammbraten in Streifen geschnitten und dazu gegeben, gewürzt mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Oregano, fertig ist das Gyros. Dazu gibt es Knoblauchsoße, Salat und ein Kartoffelküchlein. Lecker.

Mittwoch, 19. April 2017 - 12:54 Uhr
Dienstag, 18. April 2017

Fremantle ist immer einen Besuch wert und die Innenstadt nur 10 Kilometer entfernt. Wir fahren mit dem Auto nach Fremantle und finden einen Parkplatz im Parkhaus. Von hier aus ist der Cappuccino-Strip gut zu erreichen. Bummeln, Eis essen, den schönen Tag genießen und nachmittags wieder zurück fahren. Es gibt schlechtere Tage.

Dienstag, 18. April 2017 - 13:34 Uhr
Montag, 17. April 2017

Heute verlassen wir den Caravanpark in Forrestfield und fahren nach Woodman Point, das ist bei Fremantle. Also nicht weit entfernt. Obwohl wir uns Zeit lassen, sind wir bereits um 10.00 Uhr, eigentlich viel zu früh zum Einchecken, in Woodman Point. Dort ist heute besonders viel los, da nach den Feiertagen die Leute wieder nach Hause fahren. 100 Plätze werden wieder frei.

Wir bekommen einen Platz in bevorzugter Lage, dort gibt es nur vier Stellplätze und 6 Cabins. Nachdem der Caravan wohnfertig ist, fahren wir noch zum Einkaufen. In Cockburn hat Aldi eine neue Filiale eröffnet, dort werden unsere Vorräte ergänzt.

Das Wetter ist heute nicht so besonders, den ganzen Tag bewölkt und nur um die 20 Grad. Das ist kalt.

Dienstag, 18. April 2017 - 13:23 Uhr
Sonntag, 16. April 2017

Es ist Ostersonntag und wir sitzen beim Frühstück, als es an der Tür klopft. Drei Jugendliche stehen an der Tür und wünschen Frohe Ostern. Jeder hat eine Tüte mit Schokoladeneiern dabei, und wir können uns aus jeder Tüte bedienen. Im Gegenzug können sie sich von unserem Teller bedienen. Die drei sind bescheiden, jeder nimmt sich nur ein Ei. An der Anzahl der Süßigkeiten hat sich nichts geändert, aber die Geste zählt.

Heute sind wir bei Antje, einer ausgewanderten Stammtischlerin und ihrem Lebensgefährten Roger, zum Lunch eingeladen. Lunch kann sich lange ausdehnen, wir sind erst gegen 21.00 Uhr wieder zu Hause.

Dienstag, 18. April 2017 - 13:22 Uhr
Samstag, 15. April 2017

Nach einem gemütlichen Frühstück fahren wir nach Joondalup zum Bummeln.
Sind noch auf der Suche nach einem Osterbilby, der Alternative zum Osterhasen. Haben bis jetzt erst in einem Geschäft einen Osterbilby gesehen, allerdings sah der nicht besonders echt aus. Es gibt eine Aktion, bei der von jedem verkauften Schokoladenbilby eine Spende an „Rettet den Bilby-Fund“ geht. Bilbys haben wir in Charleville gesehen, niedliche Kerlchen. Den Fund möchten wir gerne unterstützen, leider ist in keinem der Geschäfte, in denen wir waren und die Bilbys im Sortiment haben sollen, einer zu kaufen. So bleibt es beim guten Willen. https://savethebilbyfund.com/

Im Joondalup-Einkaufszentrum essen wir noch zu Mittag, bevor wir zurück fahren.

Freitag, 14. April 2017 - 16:22 Uhr
Frohe Ostern

Wir wünschen Allen ein frohes und friedliches Osterfest.

Freitag, 14. April 2017 - 16:21 Uhr
Freitag, 14. April 2017

Good Friday (Karfreitag) ist in Australien Feiertag und einer der wenigen Tage, an denen viele Geschäfte geschlossen sind.

Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf den Weg zu Barbara und Gerd, die am Anfang geliehen Sachen zurück bringen. Bei der Gelegenheit gibt es viel zu erzählen. Barbara und Gerd sind zur gleichen Zeit wie wir in Perth losgefahren und haben Australien umrundet, allerdings in der entgegengesetzten Richtung.

Es ist kaum zu glauben, über was man alles reden kann. Vom Toilettenpapier und Toilettenpapierspendern, Insekten und anderem Getier in Duschen und Toiletten, Erlebnissen auf der Reise, Wetter, die Themen sind unerschöpflich. So ist es kein Wunder, dass es Stunden dauert, bis wir wieder zurück zum Caravanpark fahren.

Freitag, 14. April 2017 - 16:20 Uhr
Donnerstag, 13. April 2017

Heute wollen wir einige Dinge erledigen. Zuerst steht der RAC auf der Liste. Beim RAC sind Auto und Wohnwagen versichert. Die Versicherungen sind mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen, ein kürzerer Zeitraum wurde nicht angeboten. Die Mitarbeiterin hatte aber zugesichert, dass eine Kündigung vor Ablauf problemlos möglich sei. Aus diesem Grund wurde für die Beitragszahlung ein halbjährlicher Turnus vereinbart. Probleme lassen sich persönlich besser lösen, deshalb fahren wir zur Servicestelle, wo die Versicherungen abgeschlossen wurden. Scheint keine gute Idee zu sein, eine lange Schlange vor den Serviceschaltern. Erstaunlich schnell löst sich das Ganze auf und wir sind an der Reihe. Eine kurze Schilderung der Situation, wir fliegen nach Deutschland, Auto und Wohnwagen werden untergestellt, und die Versicherungspolicen werden zum Termin der nächsten Zahlung gecancelt. So einfach geht das in Deutschland nicht.

Von hier geht es zu Bunnings, Gerds leere Gasflasche gegen eine volle tauschen. Es ist eine ältere Flasche und wir haben Bedenken, dass deshalb kein Austausch erfolgt. Eine Mitarbeiterin sieht, wie die Flasche aus dem Auto in einen Einkaufswagen geladen wird und meint, sie komme gleich zum Tauschen. Erst an der Kasse den geforderten Betrag bezahlen, mit dem Beleg zur Tauschstation, schon erfolgt der Austausch. Wieder einfacher wie vermutet.

Nächste Station ist ein Laden von Camec. Dort gibt es Camping- und vor Allem Zubehör für Wohnwagen. Wollen uns dort mal umsehen. Das Angebot ist gut, aber die Preise sind einfach überteuert.

Nun brauchen wir noch Getränke und Lebensmittel und fahren ins Einkaufszentrum. Inzwischen ist schon früher Nachmittag und der Magen knurrt. Da kommt ein Subway-Laden gerade recht. Bestellt wird ein foodlong italian herb, with chicken and swiss cheese, toasted, tomatoes, onions, carrots, lettuce and garlic-sauce, pepper and salt – auf Deutsch: ein 30 cm langes Brot mit italienischen Kräutern im Teig, belegt mit Hähnchen und Schweizer Käse, das Ganze überbacken, danach kommen Tomaten, Zwiebeln, Karotten und Salat darauf, darüber Knoblauchsoße, Pfeffer und Salz. Einmal in der Mitte durchgeschnitten, das reicht für uns Beide.

So gestärkt wird der restliche Einkauf erledigt. Jetzt waren wir den ganzen Tag unterwegs und haben ein Glas Wein zum Tagesausklang verdient.

Mittwoch, 12. April 2017 - 15:12 Uhr
Mittwoch, 12. April 2017

Eine sehr kühle Nacht, nur 11 Grad, tagsüber sollen es 24 Grad werden. Das ist ein kühler Tag. Heute Morgen schon mal ein langärmeliges Shirt aus dem Schrank geholt. Man gewöhnt sich an hohe Temperaturen und dann kommen einem 25 Grad kalt vor. Wir haben oft die Queensländer belächelt, die bei Temperaturen um die 30 Grad über die Kälte gestöhnt haben. Nun geht es uns fast genauso.

Der Kühlschrank wird abgetaut und sauber gemacht, Platz für den Ostereinkauf. Sind bis einschließlich Ostersonntag hier in Perth.

Wir fahren nach Belmont ins Einkaufszentrum, dort gibt es auch einen Aldi. Ein Bummel durch die Läden geht dem Lebensmitteleinkauf voraus. Der Sommer ist vorbei und Bekleidung entsprechend reduziert. Mir gelingt ein Schnäppchen, ein Badeanzug für 1$.

Nachmittags sind wir wieder zurück am Wohnwagen. Dieter fängt schon mal an den Kofferraum aufzuräumen. Barbara und Gerd haben uns zu Beginn der Reise einige Sachen geliehen, die werden wir am Freitag wieder zurückgeben.

Mittwoch, 12. April 2017 - 15:12 Uhr
Dienstag, 11. April 2017

Das Duschen vergessen wir heute Morgen, die sanitären Anlagen sind immer noch nicht sauber. Der Caravan wird angehängt und ohne Bedauern wird der Platz verlassen. An der Küste entlang fahren wir Richtung Perth.

Auch wenn ein Navi im Auto ist, manchmal ist die gute alte Karte die bessere Wahl. Zumindest in diesem Fall, bei der Fahrt durch Perth Richtung Forrestfield, das ist in der Nähe des Flughafens, stimmt es. Die vom Navi gewählte Route ist zwar etwas kürzer, aber die von uns gewählte besser zu fahren.

Kurz nach Mittag kommen wir beim Discovery Park in Forrestfield an. Bei Buchung wurde schon eine Anzahlung geleistet, nun ist die Restzahlung fällig. Da alles bereits vorbereitet ist, geht die Abwicklung schnell und wir können auf den zugewiesenen Platz fahren. Kein Vergleich mit dem Platz in Cervantes, hier sieht es aufgeräumt aus. Toiletten und Duschen sind sauber, wie es sein soll. Und das während der Osterferien und des bevorstehenden Osterfestes für 29,50 $ pro Tag.

Bevor wir die Sonne genießen fahren wir ins nächste Shopping-Centrum. Es ist schön einfach durch die Geschäfte zu bummeln.

Montag, 10. April 2017 - 13:33 Uhr
Montag, 10. April 2017

Sind bereits früh wach. Dieter konnte nicht mehr schlafen, ihm haben die Geräusche vom Rangieren der Eisenbahnwagons gefehlt. Ich musste die sanitären Anlagen aufsuchen und konnte nicht mehr einschlafen. Jetzt wird erst einmal Kaffee getrunken und gefrühstückt. Wir wollen heute vor der Abfahrt noch einkaufen gehen. Alles wird verpackt und der Wohnwagen so weit vorbereitet, dass er nachher nur noch angehängt werden muss.

Das Einkaufszentrum öffnet um 8.00 Uhr die Türen, wir sind pünktlich vor Ort. Die paar Sachen sind schnell zusammen gesucht, bezahlt und ins Auto geladen. Zurück zum Caravanpark und alles in den Kühlschrank räumen. Kurz vor 9.00 Uhr sind wir abfahrtbereit. Den Schlüssel für die Toiletten zurückgeben, die Kaution wird aufs Konto zurück gebucht nun kann die Fahrt losgehen.

Vom Caravanpark aus auf den Brand Highway Richtung Perth. Nach ca. 80 Kilometern biegen wir ab, auf den Indian Ocean Drive. Der führt an der Küste entlang bis zum heutigen Ziel, Cervantes.

Einen Zwischenstopp zum Mittagessen wollen wir in Jurien Bay eingelegen. Inge hat uns empfohlen, dort Fisch und Chips zu essen. Kurz bevor wir den Ort erreichen, kommen wir an einer Polizeikontrollstelle vorbei. Betroffen sind allerdings nur die Autos auf der Gegenfahrbahn: eine Alkoholkontrolle. Nun wird auch klar, warum die Autos immer schubweise entgegen gekommen sind.

Wir bestellen zum Mittagessen ein Seafood-Basket. Das sind 4 kleinere Stücke Fisch, 4 Tintenfischringe, 2 panierte Krabben, 2 Krabbensticks, 3 Stücke Salz & Pfeffer-Tintenfisch und Pommes, völlig ausreichend für zwei Personen.

Von Jurien Bay aus fahren wir direkt nach Cervantes auf den Caravanpark. Der Platz ist gebucht und bezahlt. An der Rezeption bekommen wir eine Karte, auf der der Stellplatz markiert wird. Ein Teil des Parkes wurde renoviert, neue Cabins und sanitäre Anlagen gebaut und das Gelände neu gestaltet.

Der uns zugewiesene Platz ist im älteren Teil des Geländes, neben einem auf Dauer aufgestellten Wohnwagen. Neben dem Wohnwagen steht eine alte Bleibatterie, die jemand dort abgestellt hat. Das ist nicht nur unschön, sondern auch für die vielen kleinen Kinder gefährlich.

Der Platz ist so schmal, dass das Auto quer vorm Caravan geparkt werden muss. Eine Katastrophe sind die sanitären Anlagen. Damen- und Herrentoiletten sind älter und müssten renoviert werden. Aber nicht nur dass, die Toiletten sind dreckig. Wir machen das, wozu ein Schild in der Anlage auffordert: Wenn was nicht in Ordnung ist, die Rezeption informieren. Die Frau an der Rezeption reagiert nicht, wie man es erwarten kann. Ich habe Fotos von den Toiletten gemacht, die zeige ich ihr als Beweis. Die Antwort: das ist von den Leuten verursacht. Die Toiletten werden zweimal täglich gereinigt. Die Chinesen stellen sich auf die Toilettenbrille um ihr Geschäft zu erledigen, da bleiben Spuren.

Dieter meint, bei 52 $ für einen Stellplatz kann man doch zumindest saubere Toiletten und einen halbwegs ordentlichen Platz erwarten. Der Preis stehe in keinem Verhältnis zu der gebotenen Leistung. Es sei schließlich „High Season“ ist die Antwort. Sie könnte uns einen anderen Platz geben, wenn wir das möchten. Den Aufwand eines Umzuges für die eine Nacht, das muss nicht sein.

Unverständlich sind die guten Rezessionen zum Caravanpark. Die waren mit ein Grund, warum wir hier einen Stellplatz gebucht haben. Gut, dass es nur für eine Nacht ist.

Der eigentliche Grund, warum der Platz in Cervantes gebucht wurde, ist die Nähe zum Nambung Nationalpark und den Pinnacles. Der steht auf der heutigen Ausflugsliste. Die ca. 20 Kilometer bis schnell zurückgelegt. Eintritt müssen wir nicht bezahlen, noch ist der gekaufte Nationalpark-Pass gültig. Eine 4,2 Kilometer lange Rundstrecke führt mitten durch die verwitterten Kalksteinsäulen. Wir haben eine gute Zeit erwischt, es sind nicht viele Autos unterwegs.

Sonntag, 9. April 2017 - 14:40 Uhr
Sonntag, 9. April 2017

Auf der Einkaufsliste gibt es noch einige offene Posten. Mal sehen, ob wir am Ende des Tages Weiteres streichen können.

Bei der Fahrt zum Einkaufszentrum kommen wir an einem vom Lions Club veranstalteten Markt vorbei. Auto parken und über den Flohmarkt bummeln. Leider nichts dabei, was wir gebrauchen können. Die Einkaufszentren sind heute geschlossen. Läden wie Bunnings, Camping- und Autozubehör sind geöffnet, Woolworth und Coles aber geschlossen. Das ist für Australien ungewöhnlich. Es gibt nichts, was unbedingt gebraucht wird und wir fahren zurück zum Wohnwagen.

Nachmittags stehen wieder Schreibarbeiten auf dem Plan, der Text für den Blog muss geschrieben werden.

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